Kinderschutzorganisationen fordern stärkere Schutzmaßnahmen nach Tötung der zehnjährigen Shani Coke
Kinderschutzorganisationen drängen auf stärkere Schutzmaßnahmen nach der sexuellen Gewalt und dem Mord an der zehnjährigen Shani Coke, während eine Psychologin Warnsignale umreißt, die häufig mit Personen in Verbindung stehen, die sexuelle Straftaten an Kindern begehen.
Die Lobbygruppe Hear the Children's Cry hat die Tat verurteilt. Sprecherin Priscilla Dehaney sagte am Mittwoch in der Lead Story von CVM, die Gewalt der Menge nach dem Tod des Mädchens müsse behutsam behandelt werden. Die Bewohner glauben möglicherweise, keine andere Wahl gehabt zu haben, sagte sie, doch die angegriffene und getötete Person sei nie vor Gericht gestellt oder für schuldig befunden worden.
Dehaney sagte, Medienberichten zufolge seien mehrere Hilferufe an die Polizeistation in Warsop gerichtet worden und nichts daraus geworden. Sie äußerte Bedenken über das Handeln der Bewohner, räumte zugleich ein, dass es in deren Wahrnehmung möglicherweise keine Alternative gegeben habe. Gleichzeitig betonte sie, dass den vorliegenden Berichten zufolge kein Beweis vorliege, dass der Verdächtige Delroy Coke schuldig sei, und dass ihm keine Chance gegeben worden sei, vor Gericht gestellt oder angehört zu werden.
Sie forderte, mehr zum Schutz von Kindern zu tun, und sagte, öffentliche Aufklärungskampagnen zu Kindersicherheit und Prävention seien weiterhin unzureichend. Eltern hätten eine klare Rolle, sagte sie, und die Kirche sei besonders wichtig. Im Sommer, fügte sie hinzu, müssten Gemeinden wachsamer sein und Kinder in Programme von Kirchen und Gemeindegruppen vermitteln. Ohne das, warnte sie, seien junge Menschen eher Gefahr, Kriminalität und Schaden in der Gemeinde oder zu Hause ausgesetzt.
Die Beratungspsychologin Dr. Patrice Charles-King sagte, mehrere Faktoren könnten Menschen zu solchen Straftaten bewegen, darunter psychische Beeinträchtigungen, Persönlichkeitsstörungen, Zwangsstörungen, Stimmenhören und chemische Ungleichgewichte wie Schizophrenie. Sie betonte, dass eine psychische Diagnose allein nicht bedeute, dass jemand auf diese Weise straffällig werde. Manche Menschen, sagte sie, hätten zudem sexuelle Probleme, die sich in dieser Art von Verhalten zeigten.
Dr. Charles-King sagte, Personen, die dazu neigen, Kinder sexuell zu missbrauchen, zeigten oft ernsthafte Warnsignale, die nicht ignoriert werden dürften: unangemessenes Verhalten, unerwünschter Kontakt oder Berührungen, Grooming, unzulässige Gespräche und Stalking. Beispiele seien ein Erwachsener, der in einem Geschäft ein Kind mit einem ungeeigneten Gespräch anspreche, oder Kommentare über das körperliche Erscheinungsbild des Kindes, nachdem es gegangen sei — Verhalten, das sie als unangemessen und als klares Warnsignal bezeichnete.
Übernommen von CVM TV News (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .
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