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Regierung verpflichtet 250 Millionen US-Dollar zur Modernisierung des Hermitage-Staudamms
Jamaica Gleaner

Regierung verpflichtet 250 Millionen US-Dollar zur Modernisierung des Hermitage-Staudamms

2 Min. LesezeitSt. Andrew

Die National Water Commission (NWC) Jamaikas bereitet nach Regierungsangaben ein 250-Millionen-US-Dollar-Programm zur Modernisierung des Hermitage-Staudamms vor – eine der größten Einzelinvestitionen in die Wasserinfrastruktur des Landes seit Jahren.

Matthew Samuda, Minister für Wasser, Umwelt und Klimaschutz, kündigte die Ausgaben am 28. April in seiner Rede zur Sektordebatte 2026/27 im Repräsentantenhaus an. Die Arbeiten sollen eine vollständige technische Untersuchung des baulichen Zustands des Damms, eine Prüfung der Sedimentablagerungen und Maßnahmen zur schrittweisen Erhöhung der Speicherkapazität der Anlage umfassen.

„Diese Initiative ergänzt eine geplante Prüfung, die bereits läuft, des Mona Reservoir, um den angemessenen Umfang einer Erweiterung dieser Anlage sowie notwendige Sanierungsarbeiten zu bestimmen. Die dritte Säule unseres Programms zur Kapazitätserhöhung ist in der Tat der Bau des Rock River Dam in Clarendon“, sagte Samuda dem Haus.

Vor Ort hat die NWC eine Liste prioritärer Speichertanks erstellt, die die sekundäre Versorgung stärken sollen, und wird im laufenden Haushaltsjahr 7 Millionen US-Dollar in die Erhöhung der Kapazität an erhöht gelegenen Standorten investieren. Samuda wies darauf hin, dass auch die Notfallbereitschaft ausgebaut wurde – mit mobilen Aufbereitungsanlagen und festen Vereinbarungen mit privaten Wassertransporteuren, um bei Dürren oder Versorgungsunterbrechungen Lücken zu schließen.

Zusätzliche Aufbereitungskapazität ist ebenfalls in Planung. „Neue Aufbereitungskapazität wird außerdem mit dem geplanten Bau von Wasseraufbereitungsanlagen in Roaring River in Westmoreland und in Rio Bueno im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften (PPPs), wobei die Regierung die IFC (International Finance Corporation), die Privatsektor-Einheit der Weltbank, engagiert hat, um mit uns zusammenzuarbeiten und sicherzustellen, dass wir das beste wettbewerbsfähige Angebot erhalten“, sagte er.

„Wir werden ferner die ingenieurtechnischen und Planungsarbeiten abschließen, die den Ausbau und die Erweiterung der Anlagen des White River Treatment Plant, des Martha Brae Treatment Plant und des Great River Treatment Plant ermöglichen. Damit kommen täglich rund 30 Millionen Gallonen an der Nordküste hinzu“, fügte der Minister hinzu.

Samuda verwies ferner auf die National Reconstruction and Resilience Authority (NaRRA) als Instrument, um den Sektor gegen künftige Schocks zu härten. Zu den unter NaRRA zur Umsetzung vorgesehenen Projekten gehört der Umbau und Ersatz der alternden Rohwasserleitung Yallahs/Negro River, einer wichtigen Versorgungsader für das Metropolitan Area Kingston.

Übernommen von Jamaica Gleaner · ursprünglich veröffentlicht am .

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