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Jamaica Information Service (Video)

Ministerium für lokale Regierung legt klimaresistente Wiederaufbaustategie nach Hurrikan Melissa fest

5 Min. LesezeitWestmoreland
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Hurrikan Melissa hinterließ zerstörte Wohnhäuser, unterbrach Existenzen und legte Schwachstellen in Gemeinden in mehreren Parishes offen – was einen Wandel in Jamaikas Herangehensweise an den Wiederaufbau auslöste. Das Ministerium für lokale Regierungsangelegenheiten und Gemeindeentwicklung betont, dass der nationale Wiederaufbau über das bloße Ersetzen dessen hinausgehen muss, was der Sturm zerstört hat, und stattdessen moderne, klimaresistente Infrastruktur schaffen soll, die das Leben der Bürgerinnen und Bürger verbessert.

Für das Haushaltsjahr 2026–2027 treibt das Ministerium eine verschärfte Bauordnung voran, die vorschreibt, dass Gebäude Hurrikanen der Kategorie 5 standhalten müssen. Municipal Corporations erhalten stärkere Durchsetzungsbefugnisse, einschließlich verpflichtender Compliance-Prüfungen und härterer Strafen bei illegalen Bauvorhaben, insbesondere in Hochrisikogebieten. Beamte verzeichneten zwischen Januar und März dieses Jahres einen starken Anstieg der Bauanträge, während Jamaikaner Wohnhäuser und Geschäfte reparieren und wiederaufbauen.

Die Resilienzplanung umfasst auch Notunterkünfte. Regierungspläne sehen in einer ersten Phase den Bau zweckgebundener Einrichtungen in mindestens drei Parishes vor; Westmoreland, Clarendon, St. Ann und St. Thomas stehen zur Diskussion. Standorte in Westmoreland sollen voraussichtlich Gemeinschaftsbedürfnisse wie Netball, Basketball und Bürgerversammlungen bedienen, bevor sie bei Bedarf in Schutzräume umgewandelt werden. Weitere 60 Millionen Dollar unterstützen lokale Behörden dabei, bestehende Unterkünfte mit Decken, Feldbetten und anderer Schlafausrüstung auszustatten.

Vorsorgemaßnahmen erstrecken sich auch auf Personal und die Verringerung von Gemeinschaftsrisiken. Zweihundert junge Jamaikaner werden ab dem 1. Juli bis zur Hurrikansaison bei der Social Development Commission und den Municipal Corporations eingesetzt, um Katastrophenkoordinatoren zu unterstützen. Kanalreinigungsprogramme, die Beseitigung sperriger Abfälle und Operation Calm erhalten 70 Millionen Dollar, darunter 300.000 Dollar pro Division zusätzlich zu den bestehenden Mitteln aus dem Disaster Relief Fund. Ein gesondertes Straßeninstandhaltungsprogramm über 350 Millionen Dollar finanziert Flickarbeiten und Reparaturen landesweit.

St. Elizabeth, Manchester und Portland teilen sich 65 Millionen Dollar für den Erwerb von drei neuen Wasserwagen, während die Jamaica Fire Brigade ein neues Notfall-Kommunikationszentrum erhalten soll. Die soziale Absicherung umfasst neue Armenhäuser in Trelawny und St. Elizabeth sowie 54 Millionen Dollar zur Wiederherstellung von Einrichtungen in St. Elizabeth, Hanover und Westmoreland. Wohnprogramme für Bedürftige werden parallel zur Sanierung von Märkten fortgesetzt, wobei den Albert George, Charles Gordon, Sav-la-Mar, Musgrave, Highgate und Black River markets Priorität eingeräumt wird. Der Wiederaufbau am Albert George Market ist mit 50 Millionen Dollar veranschlagt; für Sanierungsarbeiten wurden bereits 70 Millionen Dollar ausgegeben.

Übernommen von Jamaica Information Service (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .

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