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Jamaica PNP (Video)

Phillips: Transport Authority agiert als Einnahmenquelle, nicht als Regulierungsbehörde

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Der Oppositionsabgeordnete Mikael Phillips nutzte die Sektoraldebatte 2026, um die Regierung zum Thema öffentlicher Verkehr unter Druck zu setzen. Er präsentierte Zahlen der Transport Authority, die seiner Aussage nach schwache Aufsicht und unkontrolliertes Lizenzwachstum offenbaren.

Phillips sagte im Parlament, in der Region Kingston Metropolitan Transport (KMT) seien die Lizenzen für Hackney Carriages bis 2026 auf 1.600 Betreiber angestiegen, während Route-Taxis in demselben Gebiet 2025 etwa 5.200 zählten – gegenüber rund 2.466 im Jahr 2016. Insgesamt auf Jamaika, so seine Angaben, belief sich die Zahl der Route-Taxis 2016 auf etwa 12.000 und 2025 auf etwa 20.275. Zusammengenommen, so sein Argument, zeigten die Daten einen Anstieg der Hackney-Carriage-Lizenzierung im KMT-Gebiet um 225 % über neun Jahre und einen Zuwachs der Route-Taxis landesweit um 168 % – aus seiner Sicht Hinweise auf eine sich verschärfende Krise statt geordneten Sektorwachstums.

Der Abgeordnete für Manchester North Western warf der Transport Authority vor, sie verhalte sich eher wie eine Cashcow als wie eine auf Servicequalität ausgerichtete Regulierungsbehörde. Es gebe keine nennenswerte Ausweitung der Parkinfrastruktur, keine Rationalisierung bestehender Systeme und keinen stimmigen nationalen Plan für den öffentlichen Verkehr – trotz langjähriger Versprechen einer Verkehrsstrategie auf Ebene des Premierministers. Die täglichen Verhältnisse in Stadtzentren, so seine Darstellung, bedeuteten Chaos für Betreiber und Pendler gleichermaßen: überfüllte Fahrzeuge und unsicheres Gedränge, das Fahrgäste wie Bürger zweiter Klasse behandle.

Phillips sagte, er wolle sich nicht ausführlich mit den zunehmenden Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Verkehrsbetreibern befassen, merkte jedoch an, dass solche Vorfälle Pendler gefährdeten und das öffentliche Bild von Unordnung nähren. Vieles der Unordnung, so seine Einschätzung, gehe auf chronischen Mangel an Parkbuchten zurück, der faire Durchsetzung der Straßenverkehrsregeln unmöglich mache. Er nannte es fahrlässig, Taxilizenzen von etwa 13.000 bzw. knapp 14.000 im Jahr 2016 auf rund 28.000 im Jahr 2025 steigen zu lassen, ohne entsprechende Logistik oder Parkunterstützung – eine politische Entscheidung, die seiner Ansicht nach die heute in städtischen Zentren landesweit sichtbare Überlastung und Disziplinlosigkeit faktisch vorhersage.

Er betonte, er verteidige keine Disziplinlosigkeit im Sektor, forderte die Kollegen jedoch auf, strukturelle Ursachen zu berücksichtigen. Seit Jahren, fügte er hinzu, habe die Regierung zugesagt, Änderungen des Transport Authority Act einzubringen – das Parlament warte noch immer. Diese Verzögerung, so Phillips, sei weiterer Beleg für legislative Trägheit und das Versäumnis, substanzielle Verkehrsreformen umzusetzen.

Übernommen von Jamaica PNP (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .

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