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Interessengruppe fordert nach Tötung eines Kindes in Trelawny öffentlichen Zugang zu Jamaikas Sexualstraftäterregister
Jamaica Inquirer

Interessengruppe fordert nach Tötung eines Kindes in Trelawny öffentlichen Zugang zu Jamaikas Sexualstraftäterregister

1 Min. LesezeitTrelawny

Die Fi We Children Foundation unterstützt die Forderung, Jamaikas Sexualstraftäterregister nach der Vergewaltigung und Ermordung der zehnjährigen Shani Coke in Trelawny für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Einwohner töteten den Beschuldigten, Delroy Coke. Ihm wird vorgeworfen, bereits zuvor sexuelle Übergriffe begangen zu haben; zudem soll er erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen worden sein.

In einer Erklärung argumentierte die Stiftung, ein öffentlicher Zugang zu dem Register würde es Eltern, Erziehungsberechtigten, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Gemeinden ermöglichen, in ihrer Nähe lebende verurteilte Sexualstraftäter zu erkennen und Maßnahmen zum Schutz von Kindern zu ergreifen.

Nach Angaben der Stiftung verdeutlicht Cokes Tod, wie dringend Jamaica seinen Kinderschutzrahmen durch neue Gesetze und politische Maßnahmen stärken müsse. Sie fordert eine vollständige Überprüfung des Child Care and Protection Act, damit das Gesetz Kinder wirksamer vor sexuellem Missbrauch und Ausbeutung schützt.

Die Gruppe drängt außerdem auf entschlossenere Präventions- und Frühinterventionsmaßnahmen, mit denen gefährdete Kinder identifiziert werden können, sowie auf mehr Mittel für die Kinderschutzarbeit — darunter Ermittlungen, Unterstützung für Opfer und Gemeindeprogramme, die Schaden verhindern sollen, bevor er entsteht.

Obwohl Jamaica bedeutende Kinderschutzgesetze und -richtlinien verabschiedet habe, bereite deren praktische Umsetzung weiterhin Schwierigkeiten, erklärte die Stiftung. Hilfe treffe allzu oft erst ein, nachdem ein Kind bereits dauerhaften Schaden erlitten habe.

Die Stiftung lehnte Selbstjustiz ab und betonte, dass sich die Verantwortlichen im Rahmen der Rechtsstaatlichkeit verantworten müssten, damit Gerechtigkeit geübt werde, ohne strafrechtliche Ermittlungen zu beeinträchtigen.

Darüber hinaus rief sie Journalisten dazu auf, die ethischen Aspekte der Veröffentlichung von Bildern minderjähriger Opfer abzuwägen. Die Berichterstattung müsse die Würde der Kinder wahren und trauernden Familien zusätzliches Leid ersparen.

Übernommen von Jamaica Inquirer · ursprünglich veröffentlicht am .

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