
Antigua und Barbuda drängt die USA zu Grenzen und Schutzmaßnahmen bei Abgeschobenen
Vertreter aus Antigua sagen, die Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten darüber, wie viele Abgeschobene der Zwe Inseln umfassende Staat aufnehmen soll, dauerten an. Premierminister Gaston Browne erklärte, die Meinungsverschiedenheit habe den Start des Programms verzögert.
Browne zufolge vertritt Antigua und Barbuda die Position, dass die Zahl 10 Personen pro Jahr nicht überschreiten sollte. Washington scheint jedoch auf eine Quote von 10 pro Monat zu drängen, eine Differenz, die er als erheblich bezeichnete.
In seiner wöchentlichen Radiosendung am Wochenende sagte der kürzlich wiedergewählte Premierminister, die Föderation könne keine große Zahl von Menschen aufnehmen, die aus den USA abgeschoben würden, ohne Sicherheitsbedenken zu schaffen und die Regierung massiver öffentlicher Kritik auszusetzen.
“At one point I was told that they had asked us to accept as many as 120 individuals and there was no guaranteed assistance, no guaranteed due diligence. And I said to them that that is totally unacceptable,” sagte Browne. “I mean, can anybody justify the prime minister of this country being part of any decision, or agreeing, or being compliant with anything that is not in the best interest of this country?”
Seine Äußerungen fielen etwa eine Woche, nachdem St. Kitts and Nevis mitgeteilt hatte, seine erste Gruppe von Abgeschobenen karibischer Herkunft im Rahmen der Drittstaaten-Abschieberegelung aufgenommen zu haben, zu deren Annahme die USA die CARICOM-Regierungen drängen. Dominica, Grenada und Guyana wurden ebenfalls als mögliche Aufnahmestaaten genannt.
Die Vereinigten Staaten haben erklärt, bei den betroffenen Personen handele es sich nicht um kriminelle Abgeschobene, sondern um Menschen, die etwa wegen überzogener Visa oder nicht als Verbrechen eingestufter Delikte abgeschoben würden.
Browne besteht wie andere regionale Regierungschefs darauf, dass vor jeder Ankunft ordnungsgemäße Hintergrundüberprüfungen vorgenommen werden. Außerdem fordert er Mittel, um nach der Einreise nach Antigua und Barbuda für die Abgeschobenen sorgen zu können.
“We’re small, powerless and very vulnerable,” sagte Browne. “Based on that vulnerability, we have to make sure that we keep our country safe and secure. Where there is any probability for us to even inadvertently and complicity allow criminals to come into the country, as I said, that’s not in my leadership. One criminal element coming into our country can make a difference. We also said to them, too, that these persons must have travel documents because what happens sometimes is some of these immigrants who they detain as soon as they get to the US tear up the travel documents and we can’t have them come here as stateless individuals.”
Übernommen von Caribbean Life · ursprünglich veröffentlicht am .
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