Rubio verweist auf begrenzte Fortschritte bei Iran-Gesprächen, während WHO Ebola-Risiko im Kongo höher einstuft
US-Außenminister Marco Rubio sagt, die Gespräche mit Iran hätten eine gewisse Bewegung gezeigt, während die diplomatischen Bemühungen vor dem Hintergrund der Sorge fortgesetzt würden, dass der Konflikt wieder aufflammen könnte.
Rubio äußerte sich am Freitag vor einem Treffen der NATO-Außenminister in Schweden. Seine Bemerkungen folgten auf eine Erklärung von Präsident Donald Trump einige Tage zuvor, wonach er mögliche Militäraktionen gegen Iran zurückgestellt habe, weil ernsthafte Verhandlungen im Gange seien.
Pakistans Armeechef reiste ebenfalls nach Tehran, ein weiterer Versuch, die Friedensgespräche zu unterstützen. Bei dem NATO-Treffen in Helsingborg prüften die Minister, welche Rolle das Bündnis spielen könnte, um nach dem Ende des Konflikts zur Sicherung der Straße von Hormus beizutragen.
In einer weiteren internationalen Entwicklung hat die Weltgesundheitsorganisation ihre Einschätzung der Gefahr für die öffentliche Gesundheit durch den aktuellen Ebola-Ausbruch in der Democratic Republic of Congo von hoch auf sehr hoch angehoben.
In einer Mitteilung vom Freitag sagte WHO-Generaldirektor Dr Tedros Adhanom Ghebreyesus, das weitere regionale Risiko in Afrika sei hoch, während die Bedrohung auf globaler Ebene niedrig bleibe.
Bei dem Ausbruch handelt es sich um den seltenen Bundibugyo-Stamm von Ebola, für den es keinen nachweislich wirksamen Impfstoff gibt. Das Virus tötet etwa einen von drei Menschen, die sich damit infizieren.
Der Ausbruch, dessen Zentrum in der Democratic Republic of Congo liegt, wurde bislang mit 750 Verdachtsfällen und 177 mutmaßlichen Todesfällen in Verbindung gebracht. Wissenschaftler an der Oxford University im United Kingdom arbeiten an einem neuen Impfstoff, der innerhalb von zwei bis drei Monaten für klinische Studien bereit sein könnte.
Übernommen von Television Jamaica (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .
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