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Carla Barnett drängt CARICOM-Minister zu stärkerer gemeinsamer Diplomatie

Carla Barnett drängt CARICOM-Minister zu stärkerer gemeinsamer Diplomatie

CARICOM-Generalsekretärin Carla Barnett hat karibische Außenminister aufgefordert, ihre Zusammenarbeit zu verstärken und im Ausland eine stärkere gemeinsame Position zu vertreten, während die Mitgliedstaaten mit wachsendem wirtschaftlichem und geopolitischem Druck konfrontiert sind.

Sie übermittelte diese Botschaft am Mittwoch bei der Eröffnung des Twenty-Ninth Meeting of the Council for Foreign and Community Relations, bekannt als COFCOR, in Paramaribo, Suriname.

Vor den Ministern bei der Sitzung sagte Barnett, die Community bewege sich durch eine Zeit „hemisphärischer und globaler Verschiebungen“ mit schwerwiegenden Folgen für die karibischen Volkswirtschaften, Handelsbeziehungen und außenpolitischen Agenden.

Sie sagte, Entscheidungen, die über COFCOR und andere CARICOM-Institutionen getroffen würden, hätten direkte Auswirkungen auf das soziale und wirtschaftliche Wohlergehen der Menschen in der gesamten Region, und argumentierte, koordiniertes Handeln sei zentral für den Aufbau von Widerstandsfähigkeit.

„Eine der größten Stärken unserer Caribbean Community ist unsere Fähigkeit, mit einer gemeinsamen Stimme aufzutreten“, sagte Barnett und fügte hinzu, Solidarität habe kleinen Staaten seit Langem geholfen, sich in internationalen Entscheidungsprozessen Gehör zu verschaffen.

Obwohl sie anerkannte, dass Regierungen ihre eigenen nationalen Anliegen gegen regionale Ziele abwägen müssten, sagte sie, Partnerschaft unter den CARICOM-Staaten bleibe notwendig. „Keines unserer kleinen Länder kann diesen Herausforderungen isoliert wirksam begegnen. Zusammenarbeit ist daher keine Option, sie ist ein Gebot“, sagte Barnett den Delegierten.

Barnett verwies auch auf die Arbeit von CARICOM, ihre diplomatische Reichweite auszuweiten, unter anderem durch etablierte Beziehungen und den Austausch mit zusätzlichen globalen Partnern.

Die an dem Treffen teilnehmenden Vertreter sollen mit Repräsentanten Japans, Singapurs und der Vereinigten Arabischen Emirate zusammenkommen, um Fragen von gemeinsamem Interesse zu erörtern.

Die Generalsekretärin ermutigte die Mitgliedsländer zudem, sich auf mehrere große internationale Zusammenkünfte im Jahr 2026 vorzubereiten, die die Debatte über für die Karibik wichtige Themen beeinflussen könnten.

Sie nannte das 2026 Commonwealth Heads of Government Meeting in Antigua und Barbuda, die United Nations General Assembly, die Organization of American States General Assembly und die United Nations Climate Change Conference, COP31, als zentrale bevorstehende Foren.

Barnett sagte, diese Treffen dürften wichtige Plattformen für Anliegen der Karibik sein, darunter reparative Gerechtigkeit, die Lage in Haiti, Klimawandel, Zugang zu Klimafinanzierung sowie weiter gefasste Fragen des globalen Friedens und der Sicherheit.

Übernommen von Cnweekly · ursprünglich veröffentlicht am .

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