Informationsministerin skizziert Grenzen des Jamaika-US-Transitpakts für Drittstaatsangehörige
Informationsministerin Senator Dr. Dana Morris Dixon hat versucht, die öffentliche Besorgnis über Jamaikas Memorandum of Understanding mit den Vereinigten Staaten zu Drittstaatsangehörigen zu zerstreuen. Sie erklärte, die Vereinbarung sei eine kurzfristige Transitmaßnahme und kein großangelegtes Umsiedlungsprogramm.
In einem Minister-Update des Jamaica Information Service räumte Dr. Dixon ein, dass viele Jamaikaner beunruhigt waren, nachdem Berichte die Vereinbarung mit Zahlen von bis zu 10.000 in Verbindung brachten. Sie sagte, die Regierung habe transparent und im nationalen Interesse gehandelt und die Vereinigten Staaten verhandelten ähnliche Regelungen mit mehreren Ländern, von denen einige bereits in Kraft seien.
Im Rahmen des Pakts würden Personen, die kürzlich von US-Behörden zurückgebracht worden seien, auf ihrem Weg in andere Länder durch Jamaika passieren. Dr. Dixon nannte eine Obergrenze von 25 Personen gleichzeitig, höchstens zweimal pro Monat. Sie sagte, die USA hätten Jamaika wie andere Partner angesprochen, darunter karibische Staaten, die bereits unterzeichnet hätten.
Dr. Dixon ging auf widersprüchliche Darstellungen darüber ein, wer Gespräche eröffnet habe. Sie sagte, das Programm für Drittstaatsangehörige sei eine US-Initiative, dass aber separate Gespräche unter Beteiligung von Minister Marks über die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte aus Ländern wie den Philippinen, Ghana und Nigeria zeitweise mit dem Transitabkommen verwechselt worden seien. Beamte beider Seiten hätten später klargestellt, dass die beiden Angelegenheiten nicht zusammenhingen, und die Verhandlungen hätten sich seither ausschließlich auf den Transit konzentriert.
Sie unterschied die Regelung von Jamaikas beendetem Programm für kubanische Mediziner, das sie als erfolgreich, aber wegen Verstößen gegen Arbeitsgesetze eingestellt bezeichnete. Die Regierung wünsche sich weiterhin die Rückkehr kubanischer Ärzte und Krankenschwestern, sagte sie, während das Abkommen mit den USA keine langfristige Beschäftigung in Jamaika vorsehe.
Das Memorandum werde innerhalb weniger Tage veröffentlicht, sagte Dr. Dixon und fügte hinzu, dass frühere Erklärungen von Vizepremierminister und Sicherheitsminister Dr. Horace Chang dessen Inhalt widerspiegelten. Personen mit Vorstrafen dürften Jamaika nicht im Transit passieren, und die Internationale Organisation für Migration werde die Einhaltung überwachen. Fordern mehr als zehn Personen während des Transits Asyl an, endet das Programm. Unterbringung und andere operative Details seien noch Gegenstand der Verhandlungen.
Übernommen von Jamaica Information Service (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .
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