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Streit um Service in Montego Bay landet Frau vor dem St James Parish Court
Jamaica Observer

Streit um Service in Montego Bay landet Frau vor dem St James Parish Court

2 Min. LesezeitSt. James

ST JAMES, Jamaica — Was als Beschwerde über schlechten Service in einem Betrieb in Montego Bay begann, ist zu einem Strafverfahren geworden; die Klägerin beziffert den Schaden auf mehr als 5,2 Millionen Dollar (US$33.129).

Janice Lue, 34, aus Mango Walk, St James, stand am Mittwoch wegen böswilliger Sachbeschädigung vor Richterin Kaysha Grant-Pryce im St James Parish Court. Rechtsanwalt Henry McCurdy vertritt sie.

Die Anklagevertretung sagt, der Konflikt sei aus einer Dienstleistung entstanden, die am 20. Juni in den Räumen in Montego Bay erbracht wurde. Nach der Arbeit ging Lue, kam dann zurück und erklärte, sie sei mit dem Ergebnis unzufrieden. Sie verlangte die Telefonnummer des Geschäfts, erhielt sie und ging erneut weg.

Später kehrte sie noch einmal zurück, immer noch unzufrieden, und verlangte ihr Geld zurück, so das Gericht. Als diese Forderung abgelehnt wurde und das Personal stattdessen anbot, das Problem zu beheben, sei sie wütend geworden.

Den Vorwürfen zufolge zerschlug sie daraufhin mit einem Stuhl eine Glasscheibe am Eingang. Zum Schaden sollen außerdem ein Glasregal, zwei Nageltisch-Stationen, ein Lagerregal, sechs Tischständer und fünf Lampen gehören. Dreißig ausgestellte Nagellacke seien angeblich heruntergenommen und auf dem Boden zertrümmert worden.

Nachdem die Klägerin das Ausmaß des Schadens dargelegt hatte, stellte Richterin Grant-Pryce klar, dass ein Anspruch auf Entschädigung in dieser Höhe vor den Supreme Court gehöre, weil die Summe die geldliche Zuständigkeitsgrenze des Parish Court überschreite.

„Dieses Gericht wird keinen Betrag auch nur annähernd in dieser Höhe zusprechen,“ sagte Grant-Pryce der Klägerin.

Die Richterin schloss angesichts der Höhe der Forderung auch eine Mediation aus und verfügte, dass die Akte ausschließlich als Strafsache vor dem Criminal Court fortgeführt werde, wo Lue vor Gericht stehen werde.

Auf Antrag ihres Anwalts wurde ihr Kaution in Höhe von 300.000 Dollar bewilligt, mit bis zu drei Bürgen und Meldeauflagen. Sie muss außerdem ihre Reisedokumente abgeben. Die Sache ist erneut für den 23. September angesetzt.

Übernommen von Jamaica Observer · ursprünglich veröffentlicht am .

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