
Zwei chinesische Geschäftsleute im Zuge einer Razzia gegen illegalen Zuckerimport in Luana angeklagt
LUANA, St Elizabeth — Zwei chinesische Geschäftsleute wurden angeklagt, nachdem Polizei und die Sugar Industry Authority (SIA) in Luana gemeinsam durchgriffen haben; die Beamten haben Großhändler und Supermärkte gewarnt, dass Betriebe, die illegal importierten Zucker führen, kontrolliert und vor Gericht gebracht werden.
Die Anklagepunkte wurden nach dem Sugar Control Act erhoben, nachdem Ermittler Berichten zufolge guyanischen Zucker fanden, der ohne die erforderliche Einfuhrerlaubnis unter dem Etikett ‚Demerara‘ verkauft wurde. Sergeant Desroy Holness, stellvertretender Leiter der Area Three Agricultural Protection Branch (APB), bestätigte die Festnahmen und kündigte weitere Maßnahmen an.
„Ich sende gemeinsam mit Mitgliedern der Sugar Industry Authority (SIA) eine klare Botschaft: Wir gehen davon aus, dass es noch mehrere andere Geschäfte gibt, die diese Marke braunen Zuckers verkaufen. Wenn Sie erwischt werden, werden Sie strafrechtlich verfolgt. Diese Operation wird eine fortgesetzte Operation der APB und der Sugar Industry Authority sein“, sagte Holness gegenüber Journalisten.
Nach Angaben des Sergeants begleiteten Beamte SIA-Mitarbeiter zu einem Groß- und Einzelhandelsgeschäft in der Gemeinde St Elizabeth, wo der braune Zucker offen ausgestellt war. „Beim Betreten wurden Kontrollen durchgeführt … und 10 Packungen braunen Zuckers [gesehen]. Die Inhaber des Geschäfts wurden von der Sugar Industry Authority darüber informiert, dass keine Genehmigung für den Import oder Verkauf dieses braunen Zuckers erteilt wurde“, sagte er.
Der Einsatz am Freitag steht im Kontext eines Versprechens der National Compliance and Regulatory Authority (NCRA), die Aufsicht über die Zuckerqualität aus Gründen des öffentlichen Gesundheitsschutzes zu verstärken. Dieses Bekenntnis erfolgte, nachdem in Proben braunen Zuckers der Pan-Caribbean Sugar Company Limited in der vergangenen Woche Metallfragmente bestätigt worden waren, was zu einem sofortigen landesweiten Rückruf der Produkte des Unternehmens führte. Die Bedenken zur Kontamination tauchten erstmals auf, als ein Verbraucher ein TikTok-Video veröffentlichte, das Metall in einem Zuckerkauf zeigte.
Die NCRA erklärte, sie „überwache aktiv die Lage hinsichtlich der Qualität und Sicherheit des lokal hergestellten Zuckers, der derzeit im Inlandsmarkt in Umlauf ist“, und fügte hinzu, dass Überwachungs- und Durchsetzungsmaßnahmen entlang der Zuckerverteilungskette deutlich verstärkt worden seien. Dazu gehören gezielte Kontrollen, umfassendere Stichproben in Einzelhandelsgeschäften und bei Distributoren sowie engere Zusammenarbeit mit akkreditierten Laboren bei chemischen und mikrobiologischen Tests.
„Bislang wurden in der ganzen Insel zahlreiche Proben entnommen und zur Analyse eingereicht. Während die NCRA auf die endgültigen Laborergebnisse wartet, wurden vorsorgliche Maßnahmen zum Schutz der Öffentlichkeit umgesetzt. Dazu gehört die Zurückhaltung von Waren, die etablierte Anforderungen an Sicherheit, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit nicht erfüllen“, teilte die Behörde in einer Erklärung mit.
Übernommen von Jamaica Observer · ursprünglich veröffentlicht am .
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