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Ehemaliger Friedensrichter aus Manchester erhält Kaution in Verfahren um gefälschte Dokumente

Manchester
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Marvin Dean, ein außer Dienst gestellter Friedensrichter, und der Geschäftsmann Dudley Powell haben vor dem Manchester Parish Court Kaution erhalten, nachdem sie in einem Fall angeklagt wurden, bei dem es um mutmaßlich gefälschte Dokumente im Zusammenhang mit Führerscheinanträgen geht.

Dean, 46, aus Cross Keys und Newport in Manchester, wurde eine Kaution von $600,000 angeboten. Powell, 64, aus Glenospalding an der Grenze zwischen Clarendon und Manchester, erhielt Kaution in Höhe von $400,000. Sie erschienen am Mittwoch vor Richterin Monique Harrison und müssen sich jeweils montags, mittwochs und freitags bei den Polizeistationen Newport beziehungsweise Spalding melden. Beide Männer wurden angewiesen, Reisedokumente abzugeben; zudem wurden an allen Häfen Ausreisesperren verhängt.

Nach Angaben der Polizei wurden die Männer bei einer Operation im Mandeville Service Hub der Island Traffic Authority am 18. Mai festgenommen und am vergangenen Donnerstag beziehungsweise Freitag angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, sich als Ärzte ausgegeben und Führerscheinantragsformulare unterzeichnet zu haben. Dean sieht sich 12 Anklagepunkten gegenüber, darunter Amtsanmaßung als Arzt, Inverkehrbringen gefälschter Dokumente, Fälschung, versuchte Bestechung und Besitz eines gefälschten Stempels. Powell sieht sich vier Anklagepunkten gegenüber, darunter Betrug zulasten öffentlicher Einnahmen, Verschwörung und Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt. Sie müssen am 1. Juli erneut vor Gericht erscheinen.

In einer weiteren Gerichtsangelegenheit wird erwartet, dass Richterin Sonia Bertram-Linton am Freitag entscheidet, ob eine Zeugenaussage aus dem Ausland im Mordprozess gegen sechs Polizisten vor dem Home Circuit Court verwendet werden darf. Die Beamten stehen wegen der tödlichen Schüsse auf Matthew Lee, Ucliffe Dyer und Mark Allen am 12. Januar 2013 auf der Aadia Drive in St. Andrew vor Gericht.

Unterdessen fordert der Geschäftsmann Kent Brown nahezu $9 million von der Firearm Licensing Authority. Er macht geltend, verspätete Verlängerungsbescheinigungen hätten seinen Schusswaffengeschäften geschadet. Die FLA weist über CEO Shane Darling eine Haftung zurück und erklärt, Brown müsse seinen Fall vor Gericht beweisen.

Übernommen von Realnews Yt · ursprünglich veröffentlicht am .

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