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Fi We Children fordert strengere Gesetze zur Online-Sicherheit für jamaikanische Kinder
Jamaica Observer

Fi We Children fordert strengere Gesetze zur Online-Sicherheit für jamaikanische Kinder

2 Min. LesezeitKingston

KINGSTON, Jamaica — Die Fi We Children Foundation (FWCF) erklärt, Jamaicas Debatte über eine Eindämmung der Social-Media-Nutzung von Kindern sei ein willkommener Schritt, warnte jedoch, dass das Blockieren oder Begrenzen des Zugangs allein junge Menschen online nicht schützen werde.

Die Kinderschutzorganisation reagierte damit auf jüngste Äußerungen von Gesundheitsminister Dr Christopher Tufton, wonach das Land mögliche Beschränkungen des Zugangs Minderjähriger zu sozialen Medien prüft. In einer am Montag veröffentlichten Erklärung teilte die FWCF mit, Maßnahmen zum Schutz von Kindern vor digitalem Missbrauch, schädlichen Inhalten und räuberischem Verhalten seien notwendig, müssten aber Teil eines umfassenderen Plans für Online-Sicherheit sein.

Die Gruppe erklärte, angemessener Schutz im digitalen Raum erfordere stärkere Gesetze, Technologieunternehmen, die zur Verantwortung gezogen werden können, sowie Online-Dienste, die auf die Bedürfnisse und Rechte von Kindern ausgerichtet sind.

Die FWCF drängt auf rasche Gesetzesänderungen, darunter Aktualisierungen des Child Care and Protection Act (CCPA), damit Online-Risiken für Kinder eindeutig erfasst werden. Sie erklärte, Jamaicas rechtliche Schutzmechanismen müssten mit der Technologie Schritt halten, wenn die Rechte von Kindern sowohl in physischen als auch in digitalen Umgebungen geachtet werden sollen.

Die Organisation verwies außerdem auf das Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR), das 2026 bekräftigte, dass Kinderrechte online uneingeschränkt gelten. Zudem stellte sie fest, dass Jamaica Vertragsstaat der Convention on the Rights of the Child ist, die Staaten nach Artikel 3 verpflichtet, das Kindeswohl an erste Stelle zu setzen, und nach Artikel 5, die sich entwickelnden Fähigkeiten von Kindern anzuerkennen.

“Die digitale Welt sollte mit Blick auf Kinder gestaltet werden. Kinder haben nicht nur das Recht auf Schutz vor Schaden, sondern auch auf Teilhabe, Information, Privatsphäre und Entwicklung in Online-Räumen,” sagte die FWCF.

Die FWCF forderte die Regierung auf, evidenzbasierte Politik zu nutzen, die Kinder schützt und zugleich ihre Rechte respektiert. Sie erklärte, etwaige Beschränkungen sozialer Medien müssten von umfassenden Rechtsreformen und verbindlicheren Pflichten für Technologieunternehmen begleitet werden.

“Jedes Kind verdient ein sichereres Internet — eines, das für Kinder gebaut ist, nicht bloß eines, das sie ausschließt,” sagte die Gruppe.

Übernommen von Jamaica Observer · ursprünglich veröffentlicht am .

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