
FIFPro fordert stärkere Schutzmaßnahmen gegen rassistischen Missbrauch von WM-Spielern
Die globale Spielergewerkschaft FIFPro erklärte am Samstag, dass stärkere Maßnahmen erforderlich seien, um Spieler während der derzeit in Nordamerika stattfindenden Weltmeisterschaft vor rassistischem Missbrauch zu schützen.
In einer Erklärung warnte der in den Niederlanden ansässige Verband, dass Fußballspieler in einer von ihm als wachsende Flut von Missbrauch beschriebenen Situation feststecken – sowohl auf Social-Media-Plattformen als auch von Angesicht zu Angesicht.
„In den vergangenen Wochen waren Spieler online und persönlich Missbrauch ausgesetzt, vieles davon rassistisch und diskriminierend“, erklärte die Gewerkschaft. „Es gab Einschüchterung und Feindseligkeit jenseits des Spielfelds. Diese Vorfälle sind nicht isoliert; sie deuten auf ein systemisches Muster hin, das kein akzeptierter Teil des Fußballs oder der Gesellschaft bleiben darf.“
FIFPro nannte keine Einzelfälle. Der Netherlands Football Association erklärte jedoch, dass einige seiner Spieler nach der Niederlage der niederländischen Mannschaft gegen Marokko im Sechzehntelfinale „auf rassistische und diskriminierende Weise behandelt“ worden seien.
Die Gewerkschaft rief Fußball-Dachverbände, staatliche Behörden und private Institutionen dazu auf, ihre Reaktion zu verstärken, und argumentierte, dass alleinige Überwachung und Meldung weder schädliches Verhalten eindämmen noch verhindern werde, dass Spieler verletzt werden.
Übernommen von Jamaica Gleaner · ursprünglich veröffentlicht am .
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