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Television Jamaica (Video)

Fortinet-Bericht warnt vor globalem Cybersicherheits-Kompetenzmangel – Jamaica sieht wachsende digitale Bedrohungen

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Ein neuer Bericht von Fortinet warnt, dass der weltweite Mangel an ausgebildeten Cybersicherheitsexperten kostspielige Datenschutzverletzungen und neue Risiken für Unternehmen und Staaten begünstigt. Raquel Seville, Präsidentin der Jamaica Technology and Digital Alliance (JTDA), zuvor Jamaica Computer Society, sagte, die Lücke werde in Jamaica deutlich spürbar, während digitale Dienste ausgebaut würden.

Seville sagte gegenüber TVJ, weltweit seien noch rund 4,8 Millionen Cybersicherheitsstellen unbesetzt – eine Zahl, die weiter ansteige, weil Angreifer künstliche Intelligenz nutzten, um immer ausgefeiltere Kampagnen zu starten. Sechs von zehn Organisationen verfügten ihrer Aussage nach nicht über ausreichendes Personal, um Bedrohungen von Phishing und Smishing bis hin zu Ransomware abzuwehren. Zwar intensivierten lokale Unternehmen die Öffentlichkeitsarbeit, doch es bedürfe weitaus mehr Aufklärung.

Die in diesem Jahr 51 Jahre alte JTDA setzt sich für verantwortungsvollen Technologieeinsatz und eine solide IKT-Politik ein. In Partnerschaft mit Fortinet bietet sie kostenlose Schulungen an, darunter Wege zur Network-Security-Expert-Zertifizierung der Stufe 3 über die Website des Bündnisses. Seville verwies auf einen Fall, in dem Betrüger eine gefälschte Website und einen KI-Buchungsagenten entwickelten, die ein kleines Tourismusunternehmen ins Visier nahmen, das lediglich eine Instagram-Seite unterhielt.

Ohne eine stärkere lokale Talentpipeline bleibe Jamaica hochgradig gefährdet, sagte sie und verwies auf einen jüngsten Bericht der Jamaica Stock Exchange über kompromittierte personenbezogene Daten. Sie rief zu Investitionen ab der Schulzeit in MINT, Mathematik sowie Lese- und Rechenkompetenz auf und wies darauf hin, dass Schüler, die bei CSEC Schwierigkeiten hatten, der JTDA als Studentenmitglieder beitreten und Mentoring sowie Fortinet-Kurse erhalten könnten.

Seville räumte ein, dass ein breiteres Online-Banking zwar den Zugang verbessere, aber auch die Angriffsflächen vergrößere, und dass geringes öffentliches Vertrauen einige Jamaikaner von digitalen Tools fernhalten könnte, solange Sicherheitsverletzungen nicht zurückgingen. Der Fortinet-Bericht ergab zudem, dass vielen Organisationen die Budgets für Cyber-Stellen schwerfallen; sie appellierte an Vorstandsmitglieder, Sicherheitsteams zu finanzieren, und verwies auf durchschnittliche Angriffskosten von nahezu 1 Million US-Dollar.

Alltagsnutzern riet sie, niemals auf ungeprüfte Links in E-Mails oder Nachrichten zu klicken, sich nur über offizielle Bankwebsites anzumelden, Multi-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren und Notsituationsanrufe zu verifizieren, indem man die betreffende Person direkt kontaktiert. Wer unsicher sei, könne sich an die JTDA wenden.

Übernommen von Television Jamaica (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .

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