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Familie in Gaza: Israelisches Feuer tötete den dreijährigen Rayan Abu al-Ajeen
Jamaica Inquirer

Familie in Gaza: Israelisches Feuer tötete den dreijährigen Rayan Abu al-Ajeen

2 Min. Lesezeit

DEIR EL-BALAH, Gazastreifen – Eine palästinensische Familie sagt, israelische Soldaten hätten im Zentrum Gazas ein dreijähriges Kind getötet, während sein Vater es trug.

Rayan Abu al-Ajeen wurde am Sonntagnachmittag in Wadi al-Salqa im Gouvernement Deir el-Balah von Schüssen getroffen. Sein Leichnam wurde am Montag in das Al-Aqsa Martyrs Hospital gebracht.

Sein Vater Bahaa wurde ebenfalls am Bein getroffen und wird weiter im Krankenhaus behandelt.

Nach Angaben der Familie hatten sich Bahaa und Rayan durch Gebiete jenseits der sogenannten “Yellow Line” bewegt, die nicht unter direkter israelischer Militärkontrolle stehen, und waren auf dem Weg zu den Gewächshäusern der Familie, als es zu den Schüssen kam.

Rayans Großvater, Jaber Abu al-Ajeen, sagte, er sei in seinem Haus neben der Farm der Familie gewesen, als er Schüsse hörte. Später habe er erfahren, dass Bahaa und ein weiterer Verwandter, der mit ihm unterwegs war, unter Beschuss geraten seien, und dann entdeckt, dass Rayan gestorben war.

“Mein Enkel Rayan wurde durch einen Kopfschuss getötet; die Kugel drang in seinen Kopf ein und trat durch sein Auge wieder aus,” sagte Jaber Al Jazeera. “Seine Mutter ist erschüttert über das, was passiert ist.”

Jaber sagte, Bahaa sei in ein von der israelischen Armee kontrolliertes Gebiet gebracht worden und habe sieben Stunden lang blutend dort gelegen, bevor er zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht worden sei.

“Wir sind weiterhin sehr besorgt über Bahaas Zustand, da er nach stundenlangem Blutverlust noch nicht stabil ist, und der Zustand seines Beins ist sehr ernst.”

Das israelische Militär hat zu den Schüssen bislang keine Stellungnahme abgegeben.

Israelische Angriffe in Gaza dauern seit der Waffenruhe im Oktober an; in diesem Zeitraum wurden fast 1.000 Palästinenser getötet. Seit Israels Krieg gegen Gaza im Oktober 2023 begann, wurden mehr als 73.000 Palästinenser getötet.

Viele Todesfälle ereigneten sich nahe der “Yellow Line”, die Israel trotz der Bedingungen der Waffenruhevereinbarung weiter ausgeweitet hat.

Jaber sagte, die Familie sei seit Langem in Sorge geblieben, weil ihr Land nahe dieser Linie liege.

“Wir leben seit langer Zeit in diesem Gebiet,” sagte er. “Wir sind bloße Zivilisten, die in der Landwirtschaft arbeiten, und all unsere Flächen liegen außerhalb der ‘Yellow Line’.

Übernommen von Jamaica Inquirer · ursprünglich veröffentlicht am .

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