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Karibischer Privatsektor unterstützt vorsichtige Einführung der IMO-Netto-Null-Schifffahrtsregeln
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Karibischer Privatsektor unterstützt vorsichtige Einführung der IMO-Netto-Null-Schifffahrtsregeln

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Die CARICOM Private Sector Organisation (CPSO) hat erneut unterstrichen, dass Klimaschutz, Dekarbonisierung und niedrigere Treibhausgasemissionen (THG) für nachhaltiges Wachstum in den CARICOM-Mitgliedstaaten unerlässlich sind.

Diese Haltung wurde Anfang dieser Woche bei einem hochrangigen Treffen bekräftigt, an dem die CPSO, die CARICOM-Staatschefs und der OECS Business Council teilnahmen. Die Gespräche fanden am Rande der 51. ordentlichen Tagung der Konferenz der Staatschefs von CARICOM in St. Lucia statt.

Die Anwesenden sprachen sich weitgehend für einen abgewogenen regionalen Weg zur Umsetzung des IMO Net-Zero Framework aus. Sie verwiesen auf den ungleichen Schaden, den die Maßnahmen für Small Island Developing States, Verbraucher und den Tourismus – insbesondere die Kreuzfahrtbranche – verursachen könnten. Nach dem Rahmenwerk drohen Reedereien Strafen, wenn sie ihre Schiffe nicht auf Netto-Null-Kohlenstoffkraftstoffe umstellen.

Die Delegierten unterstützten zudem die Ausweitung des Import-Diversifizierungsprogramms der CPSO, damit die Importeinsparungen und die umfassenderen wirtschaftlichen Vorteile des Übergangs zu erneuerbaren Energien gemessen werden können. Die Ergebnisse sollen auf der nächsten Tagung des Council for Finance and Planning (COFAP) vorgelegt werden.

Um die Agenda voranzutreiben, beschloss das Treffen die Bildung von Working Groups mit festgelegten Fristen und klaren Deliverables, damit die Zusagen der Sitzung umgesetzt und nachverfolgt werden. Die CPSO wird dabei eng mit dem Caribbean Single Market and Economy (CSME) zusammenarbeiten; außerdem wurde ein Prime Ministerial Sub-Committee eingerichtet, das die Nachverfolgung überwachen soll.

Abschließend bekräftigten die Teilnehmer, dass die Lebenshaltungskostenbelastungen in der Region durch praktische Schritte mit klaren Zeitplänen und messbaren Ergebnissen angegangen werden müssen. Sie betonten zudem, dass eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Privatsektor und organisierter Arbeitnehmerschaft entscheidend bleibe, um echte Fortschritte für die Menschen in der Gemeinschaft zu sichern.

Zum Abschluss dankte CPSO-Vorsitzender Gervase Warner den Staatschefs und den Privatsektor-Delegierten für die offene Diskussion und den gemeinsamen Beitrag. Er sagte, der Austausch habe den Boden für die fortgesetzte Arbeit zwischen Privatsektor, Staatschefs und organisierter Arbeitnehmerschaft bereitet, und sagte zu, dass die CPSO die Umsetzung des auf der Sitzung vereinbarten Arbeitsprogramms vorantreiben werde.

Übernommen von Our Today · ursprünglich veröffentlicht am .

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