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Jamaica GleanerMeinung

Jamaica zu grundlegender Reform des Bewässerungssystems für mehr Ernährungssicherheit aufgefordert

Jamaica zu grundlegender Reform des Bewässerungssystems für mehr Ernährungssicherheit aufgefordert

AN DIE REDAKTION, Madam: Die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten haben mehrere Staaten dazu veranlasst, die Sicherheit ihrer Lebensmittelversorgung erneut zu prüfen. Ähnliche Sorgen kamen während der globalen Pandemie und angesichts der Kämpfe in Europa auf.

Aus meiner Erfahrung mit Bewässerungsinitiativen in ganz Afrika weiß ich, wie verlässliche Wassersysteme die landwirtschaftliche Produktion erheblich steigern können. Deshalb ist der jüngste Hinweis des Premierministers, dass nur etwa 16 bis 20 Prozent des Ackerlands in Jamaica Zugang zu verlässlicher Bewässerung haben, zutiefst beunruhigend.

Nach fast 40 Jahren Betrieb hat die nationale Bewässerungsbehörde ihre Dienste trotz Subventionen in Milliardenhöhe noch immer auf weniger als ein Fünftel der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen des Landes ausgeweitet. Diese Leistung ist nicht akzeptabel.

Jamaica braucht dringend ein Umdenken dabei, wie Bewässerung geplant und bereitgestellt wird. Wenn es dem Land mit Ernährungssicherheit und langfristiger landwirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit ernst ist, muss auch die für Bewässerung zuständige Führungsstruktur geändert werden.

Landwirtschaft betrifft jeden Jamaican, unabhängig von sozialer Stellung oder Überzeugungen. Wenn Landwirte nicht die grundlegende Unterstützung erhalten, die sie benötigen, wird die künftige Stabilität des Landes gefährdet. Verlässliches Wasser gehört zu den elementarsten Bedürfnissen in der Landwirtschaft.

Es gibt keine Rechtfertigung für eine derart begrenzte Bewässerungsabdeckung, wenn seit vier Jahrzehnten eine eigene Behörde besteht, um die Versorgung mit Bewässerungswasser zu verbessern. Statt sich mit Ausreden oder Schuldzuweisungen aufzuhalten, muss Jamaica die Arbeit voranbringen. Die Landwirte verdienen weit Besseres.

FARMER ANDY

Übernommen von Jamaica Gleaner · ursprünglich veröffentlicht am .

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