Jamaica erwartet mehr als 50 kubanische Pflegekräfte, während das Gesundheitsministerium die Rekrutierung im Ausland ausweitet
Jamaica erwartet die Ankunft von mehr als 50 kubanischen Pflegekräften, während die Regierung nach Angaben von Gesundheitsminister Dr. Christopher Tufton versucht, den Personaldruck im öffentlichen Gesundheitssektor zu verringern.
Tufton sagte TVJ News, dass die Rückkehr bald erfolgen dürfte, und fügte hinzu, dass das lokale System unter Druck geraten sei, nachdem kubanische medizinische Fachkräfte, darunter Pflegekräfte, das Land verlassen hatten, als die bilaterale Vereinbarung endete. Er sagte, etwa 40 dieser Fachkräfte hätten später Einzelverträge mit der jamaikanischen Regierung angenommen.
Der Minister sagte, eine weitere Gruppe kubanischer Pflegekräfte, die in ihre Heimat zurückgekehrt war, habe später Arbeitserlaubnisse beantragt, und diese Genehmigungen seien bereits erteilt worden. Er deutete an, dass dies dem öffentlichen Gesundheitsdienst etwas Entlastung bringen dürfte, nannte jedoch keine genaue Zahl und sagte lediglich, man gehe davon aus, dass die Zahl über 50 liege.
Tufton sagte auch, Jamaica habe eine Einheit für internationale Rekrutierung eingerichtet, die darauf ausgerichtet sei, Gesundheitsfachkräfte aus dem Ausland anzuwerben. Im Rahmen dieser Bemühungen sei er nach Ghana gereist, und Mitglieder seines Teams seien später dorthin zurückgekehrt, um Vorstellungsgespräche zu führen. Diese Gespräche hätten, so sagte er, zu Empfehlungen geführt, eine Reihe ghanaischer Pflegekräfte nach Jamaica zu holen, und derzeit liefen Gespräche mit dem Medical Council, um das Genehmigungsverfahren abzuschließen.
Darüber hinaus sagte der Minister, dass Gespräche mit Mitgliedern der Diaspora geführt worden seien und dieser Prozess nun in seine Endphase eingetreten sei. Er teilte außerdem mit, dass Jamaica Absichtserklärungen mit Nigeria und Indien unterzeichnet habe.
Tufton sagte, ein technisches Team von den Philippinen werde in etwa einem Monat in Jamaica erwartet, da das Land weiterhin im Ausland nach Lösungen sucht, um Lücken im Gesundheitssektor zu schließen. Er sagte, er erwarte, dass das öffentliche Gesundheitssystem in den kommenden Jahren multikultureller werde, während zugleich Möglichkeiten für Jamaikaner erhalten blieben, sich ausbilden zu lassen und in den Beruf einzutreten.
Er verwies auf das Baron-Stipendienprogramm als einen Weg, über den örtliche Fachkräfte vorbereitet werden, und fügte hinzu, dass einige dieser Auszubildenden nun voraussichtlich in das System eintreten werden. Trotz der Rekrutierung im Ausland werde ein starkes Personalmanagement nach Tuftons Worten weiterhin unerlässlich sein, damit das Gesundheitswesen wirksam funktionieren kann.
Übernommen von Television Jamaica (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .
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