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CVM TV News (Video)

Jamaica-Blackout, Taxipreiserhöhung und Rolle der Kirchen bei Katastrophen dominieren CVM Lead Story

44 Min. LesezeitClarendon
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Energieminister Daryl Vaz sagt, Jamaicas jüngster landesweiter Blackout lasse sich unter normalen Bedingungen nicht rechtfertigen, während die Regierung einen vorläufigen Bericht der Jamaica Public Service zum Ausfall des Stromnetzes erwartet. JPS hat erklärt, dass Blitzaktivität möglicherweise eine Kettenreaktion im nationalen Stromnetz ausgelöst habe, die Haushalte, Unternehmen, Krankenhäuser, Wassersysteme und Kommunikationsdienste betraf.

Vaz sagte, die vorläufigen Ergebnisse würden innerhalb der 48-Stunden-Frist erwartet und vor ihrer Veröffentlichung gemeinsam mit seinem Ministerium, dem Office of Utilities Regulation und JPS geprüft. Er bezeichnete den Ausfall als “inakzeptabel” und wies darauf hin, dass Jamaica in den Jahren 2006, 2007, 2008, 2012, 2016 und nun 2026 landesweite Stromausfälle erlebt habe.

Der Minister sagte, er wolle einen unabhängigen Berater damit beauftragen, Erzeugung, Verteilung und Schutzmechanismen von JPS zu bewerten. Er wies Behauptungen über einen Cyberangriff zurück und sagte, der Vorfall scheine ein durch widriges Wetter ausgelöster Zusammenbruch des Stromnetzes gewesen zu sein. Vaz sagte außerdem, eine neue Stromlizenz im Jahr 2027 sei für JPS nicht garantiert, und jede neue Lizenz solle Strafen und Entschädigungen vorsehen, wenn es zu einem landesweiten Blackout komme.

Die Sendung befasste sich auch mit den Fahrpreisen öffentlicher Personenbeförderungsfahrzeuge, nachdem Betreiber eine Erhöhung um 16 Prozent erhalten hatten, von der acht Prozent am 2. Juni 2026 in Kraft traten und weitere acht Prozent am 1. Juli folgen sollen. Der Ökonom Keenan Falconer sagte, das Aufrunden der Fahrpreise auf die nächsten $10 könne dazu führen, dass Pendler auf einigen Strecken mehr als die ausgewiesenen acht Prozent zahlten.

Angesichts der laufenden Hurrikansaison plädierten Kirchenführer zudem für eine formelle Partnerschaft mit der Regierung in der Katastrophenhilfe. Bishop Dr Alvin Bailey sagte, Kirchen seien nach Hurricane Melissa Ersthelfer gewesen und hätten lokale sowie ausländische Unterstützung genutzt, um Lebensmittel und andere Hilfsgüter in betroffene Gemeinden zu bringen. Er sagte, es sei bislang kein formeller Vorschlag für eine jährliche staatliche Finanzierung vorgelegt worden, doch die Regierung solle eine engere Zusammenarbeit mit Kirchen in Krisenzeiten erwägen.

Übernommen von CVM TV News (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .

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