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Television Jamaica (Video)

Jamaikanische Schweinezüchter kämpfen mit Fehlgeburten bei Sauen und niedrigeren Empfängnisraten inmitten anhaltender Hitze

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Anhaltend hohe Temperaturen in ganz Jamaika belasten die Schweineindustrie der Insel schwer: Landwirte melden zunehmende Fehlgeburten und deutlich niedrigere Empfängnisraten bei Zuchtsauen.

Während die Bevölkerung mit schwül-heißen Bedingungen zu kämpfen hat, die zu einer Warnung des Gesundheitsministeriums vor hitzebedingten Erkrankungen führten, leiden auch die Tierhalter unter den Auswirkungen. Schweine sind besonders betroffen, da sie keine Schweißdrüsen haben und dadurch besonders anfällig sind, wenn die Temperaturen steigen. Landwirte berichten, dass die Hitze die Futtermenge reduziert und beträchtliche Investitionen gefährdet.

Weibliche Schweine, die Sauen, erleiden schwangerschaftsbedingte Komplikationen in Verbindung mit der Hitze, einschließlich Fehlgeburten – wenn Föten vor dem üblichen dreieinhalbmonatigen Trächtigkeitszeitraum ausgetragen werden. Die Verluste erhöhen den finanziellen Druck auf Produzenten, die ohnehin versuchen, ihre Herden durch die Hitzeperiode zu schützen.

Um die Tiere zu schützen, wird Landwirten empfohlen, Ventilatoren in den Käfigen zu installieren, wo möglich die Dachhöhe zu erhöhen und die Besatzdichte zu senken, sodass weniger Schweine pro Quadratfuß Platz haben und sich in beengten Räumen weniger Wärme staut. Einige prüfen zudem wasserbasierte Kühlsysteme.

Trotz der Zuchtrückschläge gehen Produzenten davon aus, dass die inländische Schweinefleischversorgung für den Rest des Jahres ausreichend bleiben wird. Ein separates Anliegen ist jedoch die Schlachtkapazität: Schäden an Verarbeitungsanlagen auf der westlichen Seite der Insel haben die Möglichkeiten für Landwirte eingeschränkt, die Tiere auf den Markt bringen wollen, und die Produzenten hoffen, dass bald mehr Anlagen wieder in Betrieb gehen.

Übernommen von Television Jamaica (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .

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