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PBC Jamaica (Video)

Jamaikaner beurteilen, ob Schule auf das reale Leben vorbereitet

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Ein Straßeninterview-Segment von PBC ergab, dass Jamaikaner geteilter Meinung darüber sind, ob die Schule Schülerinnen und Schüler ausreichend auf das Erwachsenenleben vorbereitet. Einige Befragte sagten, der Unterricht vermittle nützliche Gewohnheiten und eine akademische Grundlage, während andere argumentierten, dass das Leben außerhalb der Schule praktisches Urteilsvermögen, berufliche Fähigkeiten und Widerstandskraft verlange, die Lehrbücher allein nicht vermitteln.

Eine Ansicht war, dass Schulbildung bis zu einem gewissen Punkt hilft. Befragte schrieben der Schule zu, Organisation, persönliche Vorbereitung, den Umgang mit Pflichten wie Besprechungen sowie das Lernen und spätere Anwenden von Informationen am Arbeitsplatz zu vermitteln. Andere sagten, formale Bildung decke die „Buch“-Seite des Lernens ab, doch Lektionen über das Durchkommen, den Umgang mit Menschen und alltägliches Urteilsvermögen würden eher auf der Straße als im Klassenzimmer gelernt.

Auch die High School wurde als wichtige Phase der persönlichen Entwicklung beschrieben. Ein Befragter sagte, der Weg von der First Form bis zur Fifth Form verändere Schülerinnen und Schüler, wobei akademischer Druck sie forme, bevor sie mit der finanziellen Belastung und anderen Anforderungen des Erwachsenenlebens konfrontiert würden.

Mehrere Teilnehmende widersprachen entschieden der Auffassung, dass Schule das Leben nach dem Abschluss widerspiegele. Sie sagten, Bildung sei wichtig, doch die praktische Welt unterscheide sich von dem, was in Büchern gelehrt werde. Eine Person argumentierte, Schulen könnten Freundlichkeit und gutes Verhalten fördern, doch außerhalb des Klassenzimmers könnten Menschen dies ausnutzen, und selbst jemandem zu helfen könne dazu führen, im Gegenzug schlecht behandelt zu werden.

Beschäftigung und Qualifikationen waren ein weiteres Anliegen. Ein Befragter sagte, Bildung bleibe wichtig, verwies aber auf Menschen mit umfangreicher Schulbildung, die dennoch Schwierigkeiten hätten, Arbeit zu finden. Ein anderer sagte, Schule vermittle eine abgemilderte Version des Erwachsenenlebens und statte Schülerinnen und Schüler nicht vollständig mit den mentalen Werkzeugen aus, die nötig seien, um mit dem umzugehen, was die reale Welt mit sich bringe.

Die Diskussion hob auch den Unterschied zwischen Abschlüssen und Fähigkeiten hervor. Ein Teilnehmer sagte, Schule habe Wert, doch Erfahrung, Wissen und Können seien oft entscheidender, weil ein Abschluss allein nicht bedeute, dass jemand eine Arbeit ausführen könne. Ein anderer sagte, Schule bereite Menschen vor allem darauf vor, weiterzulernen, während die Arbeitswelt anders funktioniere, sobald sie die Schule verlassen.

Übernommen von PBC Jamaica (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .

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