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Digitales Tool JamSafe soll Jamaikas Unterstützungsnetzwerk gegen geschlechtsspezifische Gewalt stärken
Jamaica Observer

Digitales Tool JamSafe soll Jamaikas Unterstützungsnetzwerk gegen geschlechtsspezifische Gewalt stärken

1 Min. LesezeitSt. Andrew

KINGSTON, Jamaica — Olivia Grange, Ministerin für Kultur, Gender, Entertainment und Sport, hat die JamSafe App als Beleg dafür dargestellt, dass die Regierung digitale Instrumente einsetzen will, um Prävention, frühzeitiges Handeln und abgestimmte Unterstützung für Menschen zu stärken, die von geschlechtsspezifischer Gewalt (GBV) betroffen oder gefährdet sind.

Ihre Äußerungen wurden von Sharon Coburn Robinson, Leitende Direktorin des Bureau of Gender Affairs (BGA), bei einem kürzlichen Workshop mit dem Titel „KI: Online-Sicherheit und technologiegestützte geschlechtsspezifische Gewalt“ im Hotel The Jamaica Pegasus in New Kingston vorgetragen. In Vertretung der Ministerin vermittelte Robinson, dass das Ministerium über das BGA die Plattform aufbaut, damit Technologie als Schutzressource dienen kann.

Laut Grange wird JamSafe so entwickelt, dass Überlebende und gefährdete Nutzerinnen und Nutzer ohne Verzögerung Hilfe erreichen können. Geplante Funktionen umfassen einen Notfallalarm per Tastendruck, ein von künstlicher Intelligenz (KI) gestütztes Sicherheitsscreening, verschlüsselten Kontakt zu geschulten Einsatzkräften, die Freigabe des Live-Standorts nur mit Zustimmung der nutzenden Person sowie eine direkte Verbindung zur rund um die Uhr erreichbaren GBV Helpline.

Grange argumentierte, dass Technologie an sich nicht das Problem sei; entscheidend sei, wie Systeme gebaut, reguliert und eingesetzt würden. Sie räumte ein, dass KI für Missbrauch genutzt werden könne, sagte jedoch auch, sie könne den Zugang zur Justiz beschleunigen, die Notfallreaktion schärfen, Muster von Schaden sichtbar machen und Überlebende früher und verlässlicher mit kritischen Diensten in Verbindung bringen.

Übernommen von Jamaica Observer · ursprünglich veröffentlicht am .

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