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Bürgermeister von Kingston: Rude-Boy-Werbetafel ohne KSAMC-Freigabe aufgestellt
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Bürgermeister von Kingston: Rude-Boy-Werbetafel ohne KSAMC-Freigabe aufgestellt

1 Min. LesezeitSt. Andrew

Der Bürgermeister von Kingston, Andrew Swaby, hat sich in den Streit um eine Rude-Boy-Werbetafel in Rockfort, St. Andrew, eingeschaltet und erläutert, warum die Kingston and St. Andrew Municipal Corporation (KSAMC) ihren Abbau fordert.

Die Anzeige zeigt die mit Rude Boy gebrandete Flasche, flankiert von in Netzstrümpfen und hohen Absätzen hochgereckten Beinen, daneben den Markennamen „Rude Boy“ und den Hashtag „#drinkrude.“ Die Reaktionen gehen auseinander: Einige Jamaikaner verurteilen die Bildsprache als derb, andere loben sie als mutiges Marketing.

Beim monatlichen Treffen der KSAMC am Dienstag betonte Swaby, die Werbetafel sei ohne Freigabe der Gebietskörperschaft aufgestellt worden. Zudem wies er darauf hin, dass die Kommunalbehörde den kreativen Inhalt von Außenwerbung nicht inhaltlich prüft.

„Die Zustimmung der Gebietskörperschaft betrifft in erster Linie die technischen Vorgaben des Schildes selbst, darunter Größe, Aufstellung, Konstruktion, Standort sowie die Einhaltung planungs- und sicherheitsrechtlicher Vorgaben“, sagte er.

Der Bürgermeister ergänzte, die Werbetafel stehe in einer „sterilen Zone“, einem Bereich, in dem diese Art von Werbung nicht zulässig ist.

Ein Großteil der Online-Debatte dreht sich um die Nähe der Werbetafel zu einer Schule. Swaby bestand jedoch darauf, dass der Gegenwind in den sozialen Medien nicht die Position der KSAMC in dieser Sache bestimmt habe.

In einem über die eigenen Kanäle der KSAMC verbreiteten Video nahm Chief Executive Officer Robert Hill einen schärferen Ton an und erklärte: „Wir waren – wie die Öffentlichkeit – der Auffassung, dass der Inhalt zutiefst anstößig ist.“

Die Gebietskörperschaft will nun ihre Zusammenarbeit mit Anbietern von Außenwerbung enger fassen, während die Sorge wächst, Regulierung und Durchsetzung bei Großflächenwerbung im gesamten Zuständigkeitsgebiet könnten unzureichend sein. Swaby sagte, Gespräche mit Branchenvertretern seien wiederaufgenommen worden; beide Seiten hätten sich zu vierteljährlichen Konsultationen verpflichtet.

Übernommen von CVM TV · ursprünglich veröffentlicht am .

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