
NaRRA-Gesetz: Scharfe Debatte im Senat – Fitz-Henley attackiert NGOs, Scott-Mottley kontert
Die Beratung über den Gesetzentwurf zur National Reconstruction Resilience Authority (NaRRA) wurde im Oberhaus fortgesetzt. Dort warf Regierungssenator Abka Fitz-Henley Akteuren der Zivilgesellschaft vor, bei öffentlichen Themen eine „selektive Empörung" an den Tag zu legen.
Im Vormonat hatten nicht weniger als 28 solcher Organisationen öffentlich Bedenken gegen das geplante Gesetz geäußert. In seiner Rede zu der Vorlage übte Senator Fitz-Henley scharfe Kritik an Gremien, die argumentieren, der Gesetzentwurf könne korrupten Praktiken Tür und Tor öffnen. Zudem behauptete er, sie stellten sich auf dieselbe Seite wie die Opposition, die seit längerer Zeit beanstandet, dass der Entwurf keine ausreichende Aufsicht und Rechenschaftspflicht gewährleiste.
Oppositionssenatorin Donna Scott-Mottley entgegnete, die Bemerkung lege nahe, dass Personen, deren Auffassungen von jenen der Regierung abweichen, kein faires Gehör erwarten dürften. Sie warf der Regierung vor, die Zivilgesellschaft anzugreifen, nur weil diese die Arbeit verrichte, die die Bürger von ihr erwarteten.
Übernommen von Jamaica Inquirer · ursprünglich veröffentlicht am .
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