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NCB warnt Kunden: Schecks ab einer Million Dollar scheiden ab September aus dem nationalen Clearing aus
Jamaica Observer

NCB warnt Kunden: Schecks ab einer Million Dollar scheiden ab September aus dem nationalen Clearing aus

1 Min. LesezeitKingston

KINGSTON, Jamaika — Die National Commercial Bank Jamaica (NCB) hat ihre Kunden auf erhebliche Änderungen bei der Abwicklung großer Scheckzahlungen vorbereitet, während die Bank of Jamaica (BOJ) Reformen zur Modernisierung der Zahlungsinfrastruktur der Insel vorantreibt.

Ab dem 1. September 2026 dürfen Schecks im Wert von J$1 Million oder mehr nicht mehr über das nationale Clearing-System angenommen oder ausgestellt werden. Die NCB bestätigte, dass sie weiterhin Schecks auf eigene Konten entgegennimmt, wenn diese Instrumente direkt zur Bank zur Abwicklung gebracht werden.

Die Überarbeitung folgt einer Richtungsänderung der BOJ, die die bisherige feste Regulierungsgebühr von J$5.000 zuzüglich allgemeiner Verbrauchssteuer (GCT) auf berechtigte hochvolumige Geschäfte über die Automated Clearing House (ACH) abschafft. Stattdessen erheben die Behörden eine prozentuale — oder Ad-valorem — Regulierungsgebühr. Diese Abgabe gilt für Schecks ab J$1 Million sowie für ACH-Lastschriftaufträge, bei denen Zahlungsempfänger Geld direkt von Kundenkonten abbuchen.

Die Ankündigung der NCB spiegelt frühere Schritte von CIBC Caribbean, Scotiabank Jamaica und First Global Bank (FGB) wider, während lokale Banken sich von scheckbasierten Zahlungen zurückziehen. Die Bank erklärte zudem, dass der Schwellenwert für Schecks schrittweise weiter sinken werde, bis Schecks über das nationale Clearing-System überhaupt nicht mehr ausgestellt oder angenommen werden — dieser vollständige Stopp ist für den 1. März 2028 vorgesehen.

Übernommen von Jamaica Observer · ursprünglich veröffentlicht am .

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