
NSWMA startet Operation CALM, um durch Müll verursachte Hochwasserrisiken in dieser Hurrikansaison zu senken
Die Bevölkerung in ganz Jamaika wird dazu angehalten, Abfälle sorgfältiger zu entsorgen, damit verstopfte Abflussrinnen und Wasserläufe während der Hurrikansaison die Hochwassergefahr nicht noch erhöhen.
Diese Botschaft kam von Aretha McFarlane, Betriebsdirektorin der National Solid Waste Management Authority (NSWMA), bei der jüngsten Vorstellung von Operation CALM — Cleaning, Advising, Leveraging and Maintaining — im Hugh Shearer Community Centre in Rocky Point, Clarendon.
Operation CALM soll die Widerstandsfähigkeit der Gemeinden stärken, indem Sperrmüll und Geröll aus exponierten, hochwassergefährdeten Zonen abtransportiert wird, in denen Material Abflüsse und Kanäle verstopfen kann. Eine parallele Aufklärungskampagne zielt darauf ab, das zivilgesellschaftliche Pflichtgefühl zu fördern und illegale Ablagerungen einzudämmen.
Miss McFarlane sagte, der Start komme besonders gelegen, weil die Auswirkungen jüngster Hurrikane vielen Jamaikanern noch lebhaft in Erinnerung seien. Sie stellte eine ordnungsgemäße Entsorgung als eine von allen geteilte Pflicht dar und bat Haushalte, ihren Abfall richtig zu verpacken und zu entsorgen sowie sich mit den für ihre Bezirke zuständigen Entsorgungsunternehmen abzustimmen.
Die Menschen wurden außerdem aufgefordert, ausgebliebene Abholungen über die Regionalbüros der NSWMA oder deren Kundenservice-Telefonleitung zu melden.
Sie warnte davor, Müll auf unbebauten Grundstücken liegen zu lassen, und argumentierte, dass diese Gewohnheit stark zu verstopften Wasserläufen und weiterreichenden Umweltschäden beitrage. Die Betriebsdirektorin forderte Haushalte zudem auf, bei starkem Regen Abfälle zu sichern und zu verhindern, dass Tiere Müll durch die Nachbarschaften schleifen.
Partnerschaften mit lokalen Akteuren, sagte sie, stünden im Zentrum der Erfolgsaussichten des Plans. Die NSWMA arbeite bereits mit Schulen, Kirchen, Gemeindeorganisationen, Unternehmen und gewählten Vertretern zusammen, um die Widerstandsfähigkeit vor Ort zu vertiefen.
Sie versicherte, dass öffentliche Reinigungskräfte, Abholteams und zusätzliches vertraglich gebundenes Unterstützungspersonal während der gesamten Saison überall auf der Insel im Dienst bleiben würden.
Die Arbeiten im Rahmen von Operation CALM begannen mit der Räumung von Sperrmüll und verlassenen Fahrzeugen in Rocky Point sowie in Black River, St. Elizabeth. Zwölf Kipplaster sowie ein Kranwagen sind dem Einsatz zugeteilt worden. Zu den beteiligten Partnern gehören das Office of Disaster Preparedness and Emergency Management (ODPEM) und die Social Development Commission (SDC).
Übernommen von Jamaica Information Service · ursprünglich veröffentlicht am .
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