Taxibetreiber in St. James lehnen Fahrpreiserhöhung um 16 Prozent bei steigenden Kraftstoffkosten ab
Taxibetreiber in Norwood, St. James, wenden sich gegen die neu angekündigte Fahrpreiserhöhung der Regierung im öffentlichen Verkehr und sagen, die gestaffelte Anpassung um 16 Prozent sei zu gering, um den starken Anstieg der Kraftstoffkosten auszugleichen.
Die erste Erhöhung um acht Prozent trat am Mittwoch in Kraft, eine weitere Erhöhung um acht Prozent ist für den 1. Juli vorgesehen. Die Betreiber trafen sich am Mittwochmorgen in Norwood, einen Tag nach der Ankündigung, um festzulegen, was Fahrgäste zahlen sollen, wenn Fahrer die lizenzierte Hauptroute verlassen, was gemeinhin als „turn off“-Tarif bezeichnet wird.
Ein Betreiber erklärte, die Fahrer wollten eine einheitliche Position zu diesen Zusatzgebühren, insbesondere wenn ein Fahrzeug von seiner genehmigten Route zwischen der Innenstadt und dem Bereich des Paradise-Terminals abweicht.
Obwohl die Betreiber sagten, sie hätten drei Jahre auf eine Tarifanpassung gewartet, argumentierten sie, die genehmigte Erhöhung bleibe hinter dem zurück, was nötig sei. In einigen Fällen, sagten sie, würden Fahrgäste nur etwa 40 US-Dollar mehr zahlen.
Die Betreiber beklagten außerdem, dass die Benzinpreise weiterhin wöchentlich steigen und den Fahrern kaum einen realen Nutzen aus den höheren Fahrpreisen lassen.
Lorraine Finnegan, Präsidentin der All Voice Route Taxis Association, sagte, die Kraftstoffkosten seien deutlich gestiegen, seit der Druck auf den globalen Ölmarkt die Zapfsäulenpreise in Jamaika beeinflusse. Sie sagte, im März habe das Betanken eines Toyota Probox die Betreiber zwischen 5.500 und 6.000 US-Dollar gekostet, während das Betanken größerer Siebensitzer wie eines Voxy oder Honda Step Wagon etwa 7.000 US-Dollar gekostet habe.
Finnegan sagte, die aktuellen Kosten für das Betanken eines Probox lägen nun bei etwa 8.600 US-Dollar. Die für das Betanken eines Voxy oder Honda Step Wagon genannte Zahl betrug 3.200 US-Dollar.
Die Betreiber sagten, sie erkennten an, dass auch Pendler finanziell unter Druck stünden, bestanden jedoch darauf, dass die Fahrer eine schwerere Last trügen. Sie sagten, die Erhöhung werde lediglich helfen, bestehende Ausgaben zu decken, und ihnen kein zusätzliches Einkommen lassen.
Verkehrsminister Daryl Vaz hat gesagt, die Tarifentscheidung sei endgültig. Er wies außerdem darauf hin, dass einige Taxibetreiber Fahrgästen bereits vor der Ankündigung der Erhöhung mehr als die genehmigten Fahrpreise berechnet hätten.
Übernommen von Television Jamaica (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .
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