PNP-Frauen fordern von der Regierung Antworten zum jamaikanischen Drittstaaten-Abschiebeabkommen
Die Frauenbewegung der People's National Party (PNP) drängt die Regierung, zu erklären, warum Jamaika zugestimmt hat, an einem US-Programm teilzunehmen, das abgeschobene Drittstaatsangehörige in Partnerländer schickt, wenn sie sich weigern, in ihre Herkunftsländer zurückzukehren.
Patricia Duncan Sutherland, Präsidentin der PNP-Frauen, sagte, die Bedenken ihrer Organisation seien gewachsen, seit US-Außenminister Marco Rubio 2025 erklärt hatte, die Trump-Administration verfolge Drittstaaten-Abkommen, um von ihm als äußerst gewalttätige Kriminelle und Sexualstraftäter bezeichnete Personen von amerikanischem Boden zu entfernen.
Rubio sagte, Washington suche Länder, die bereit seien, Menschen aufzunehmen, die er – ich zitiere – als „Perverse, Pädophile und Kinderschänder, einige der verachtenswertesten Menschen“ bezeichnete. Er nannte Jamaika zudem unter rund 20 Nationen, die Abkommen über Drittstaatsangehörige im Zusammenhang mit der US-Grenzsicherung unterzeichnet hätten.
Im Rahmen dieser Vereinbarungen können Personen, die sich unrechtmäßig in den Vereinigten Staaten aufhalten und nicht in ihre Heimatländer zurückkehren wollen, stattdessen in festgelegte sichere Drittstaaten geschickt werden. Rubio sagte, wenn Menschen erführen, dass sie an einen solchen Ort verlegt werden könnten, entschieden sich viele für die Rückkehr in die Heimat, was nach seiner Aussage die Durchsetzung des US-Einwanderungsrechts in Abstimmung mit dem Department of Homeland Security unterstütze.
Der US-Vizepräsident J.D. Vance hat ebenfalls argumentiert, Regierungen sollten ihre Grenzen vor Außenstehenden schützen. Er sagte: „Überall im Westen gibt es – und das ist irgendwie verrückt – die Idee, dass der Weg zu Wohlstand darin bestehe, Millionen und Abermillionen ungeprüfter Menschen ins Land zu holen und sie in eure Viertel zu setzen, und wir lehnen diese Idee schlicht ab. Es ist in Ordnung, die eigene Kultur verteidigen zu wollen. Es ist in Ordnung, in einer sicheren Nachbarschaft leben zu wollen. Es ist in Ordnung, zu wollen, dass der eigene Job einem selbst und den Nachbarn zugutekommt und nicht einem Fremden, den man gar nicht kennt.“
Die Oppositionsfrauenorganisation sagte, die Regierung schulde den Jamaikanern eine klare Darlegung, warum die Insel unter dem Programm als Aufnahmeziel dienen soll. Duncan Sutherland bestand darauf, dass halbherzige Antworten nicht ausreichten. Sie sagte: „Vage Erklärungen und halbe Antworten genügen nicht. Die Sicherheit jamaikanischer Frauen und Kinder muss an erster Stelle stehen, und die Regierung muss in Wort und Tat beweisen, dass die Sicherheit jamaikanischer Frauen und Kinder oberste Priorität hat.“
Übernommen von CVM TV News (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .
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