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Tötung in Portmore, Mord in Clarendon und POCA-Anklagen wegen Immobilien dominieren den Jamaika-Überblick

8 Min. LesezeitSt. Catherine
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Eine Reihe bedeutender Entwicklungen in ganz Jamaica reichte am Mittwoch von tödlichen Angriffen in St Catherine und Clarendon über einen Hauseinbruch in St Mary und einen Polizeiunfall in Manchester bis hin zu neuen POCA-Anklagen und Wohnungsbausorgen in Vineyard Town.

In Portmore, St Catherine, untersucht die Polizei die Tötung des 23-jährigen Kochs Kenny Kenrick Schooler aus Manley Lane, Naggo Head. Bewohner hörten Berichten zufolge gegen 3:30 a.m. Explosionen, die wie Schüsse von seinem Anwesen klangen, und alarmierten die Polizei. Die Beamten erklärten, am Eingang seien leere Patronenhülsen gefunden worden, und bei der Durchsuchung eines einräumigen Betonbaus auf dem Grundstück sei Schooler mit offensichtlichen Schussverletzungen am Ober- und Unterkörper entdeckt worden. Er wurde ins Spanish Town Hospital gebracht, wo er für tot erklärt wurde. Das Portmore CIB teilte mit, ein Motiv sei bisher nicht festgestellt worden. In Clarendon wurde die 64-jährige Haushaltshilfe Icynth Johnson aus Union District gegen 7:00 a.m. teils nackt und bäuchlings im Hinterhof ihres Hauses gefunden, mit augenscheinlichen Stichverletzungen im Brustbereich.

Ermittler in St Mary suchen nach zwei maskierten Bewaffneten, nachdem ein 59-jähriger Maler bei einem Hauseinbruch in Boscobel, Islington, gegen 2:00 a.m. an der Hand angeschossen wurde. Nach Angaben der Polizei trat einer der Männer die Tür des Einzimmerhauses ein und eröffnete das Feuer, während ein zweiter herankam, als das Opfer zu fliehen versuchte. Er schlug Alarm, beide Angreifer liefen davon, und er wurde ins Krankenhaus gebracht.

In Manchester lag ein Constable der Mandeville Police Station nach einem Unfall gegen 10:30 p.m. auf der Hatfield main road weiterhin in stabilem Zustand im Krankenhaus; er erlitt ein gebrochenes Bein und Prellungen, als ein Team von vier Polizisten auf einen Bericht über verdächtiges Herumschleichen auf einem Grundstück reagierte. Die anderen drei Polizisten sowie drei Insassen eines BMW wurden behandelt und entlassen. Gesonderte Zahlen der Island Authority zeigen, dass bis zum 1. Juli 146 Menschen bei 131 tödlichen Unfällen ums Leben kamen, ein Rückgang um 22 per cent sowohl bei den Todesfällen als auch bei den tödlichen Kollisionen, beziehungsweise 41 Todesopfer weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Vor dem St Catherine Parish Court wurde der Autofahrer Oscar Simpson zu einer Geldstrafe von $100,000 oder einem Monat Gefängnis verurteilt, nachdem er sich schuldig bekannt hatte, obszöne Sprache benutzt zu haben, kurz nachdem er in einer Verkehrsangelegenheit mit einer Geldstrafe belegt worden war. Später sagte er, das Erlebnis habe ihn erschüttert, und erklärte einem Reporter nach 5:15 p.m. am Mittwoch: "Ich habe Angst, dass es das nächste Mal wieder passiert." Der Bericht besagte zudem, dass am Mittwoch zahlreiche Autofahrer wegen Verkehrsdelikten vor dem Gericht erschienen und mit unterschiedlichen Auffassungen über das Verfahren gingen.

Unterdessen wurde Donna-Marie Green-Mitchell, beschrieben als aus Clarendon stammende returning resident contractor, am 24. Juni wegen mehrerer Geldwäschedelikte nach dem Proceeds of Crime Act angeklagt. Die FID erklärte, gegen sie lägen drei Anklagepunkte vor, die den Besitz, den Umgang mit und Transaktionen mit kriminellem Vermögen betreffen, sowie weitere Anklagepunkte wegen des Eingehens einer Vereinbarung zum Erwerb kriminellen Vermögens, des Erwerbs kriminellen Vermögens und der Verschwörung zum Erwerb kriminellen Vermögens. Die Ermittler behaupteten, sie habe kriminelles Vermögen im Wert von $250 million besessen und drei auf ihren Namen registrierte Immobilien in St Andrew, St Ann und Manchester seien von einem ursprünglichen Wert von etwa $120 million auf mehr als $250 million gestiegen. Die FID und die Constabulary Financial Unit der JCF behaupteten weiter, die Vermögenswerte hätten wirtschaftlich dem verstorbenen O'Neil McKenzie gehört, der als ihr Neffe beschrieben wurde, ein in Brooklyn, New York, lebender Jamaikaner, der in den United States wegen Drogenhandels verurteilt und zu 188 Monaten Bundesgefängnis verurteilt worden war, eine Strafe, die er im Oktober 2023 verbüßte. Gegen eine Kaution von $3 million wurde sie auf freien Fuß gesetzt; am 9. Juli soll sie vor dem Kingston and St Andrew Parish Court erscheinen.

Beim Thema Wohnungsbau sagte der für St Andrew Southeastern zuständige Abgeordnete Julian Robinson, Bewohner von Vineyard Town könnten aus dem Wohneigentum verdrängt werden, da die Grundstückswerte in Teilen seines Wahlkreises stiegen, zu dem nach seinen Worten das Golden Triangle, die Seymour Lands und Vineyard Town gehören. Er argumentierte, die geplante Verbreiterung von Arthur Wint und Camp Road werde die Bebauungsdichte erhöhen und Bauträger anziehen, wodurch erschwingliche Einheiten für langjährige Bewohner noch wichtiger würden. Premierminister Dr Andrew Holness sagte, der Regierung sei das Problem bewusst; 20 per cent der von der NHT geförderten Einheiten seien inzwischen für Menschen bis 35 Jahre reserviert, nach zuvor 10 per cent, während viele NHT-Kreditnehmer Hypotheken zu 0 per cent erhielten und die Kreditobergrenzen in den vergangenen zehn Jahren mehrfach angehoben worden seien. Er sagte, die Wohnungsbauherausforderung in Jamaica hänge hauptsächlich mit angebotsseitigen Beschränkungen und dem Umfang der Produktion zusammen. Beide Männer sprachen bei einer Zeremonie für das Vineyard Town Housing Development, das 2017 begann und 2021 wegen Kriminalität und Gewalt beendet wurde.

Übernommen von JBN Network (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .

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