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CVM TV News (Video)

Bericht der Integrity Commission zu Munitionskontrollen der FLA im Parlament vorgelegt

Kingston
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Das Parlament hat den Untersuchungsbericht der Integrity Commission zur Firearm Licensing Authority vorgelegt, nachdem es wochenlange Kontroversen über die Verzögerung bei der Veröffentlichung des Dokuments gegeben hatte. Der 131-seitige Bericht untersucht Vorwürfe von Korruption, Fehlverhalten und Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Waffenlizenzen, Lizenzänderungen und -widerrufen sowie dem Umgang mit Schusswaffen und Munition bei der FLA.

Dem Bericht zufolge begann die Untersuchung, nachdem die Kommission Informationen über mutmaßliches Fehlverhalten bei der Lagerung von Waffen und Munition sowie bei der Ausstellung und Entziehung von Lizenzen erhalten hatte. Sie stellte Probleme bei der Rechenschaftspflicht im Zusammenhang mit Munition fest, die im Haupttresor der FLA an ihrem Hauptsitz aufbewahrt wurde, sowie weitergehende Bedenken hinsichtlich der Unternehmensführung.

In ihren Empfehlungen erklärte die Kommission unter anderem, die FLA solle, sofern dies nicht bereits geschehen sei, die Schwachstellen bei der Munitionslagerung im Haupttresor beheben. Außerdem empfahl sie, dass die Behörde sicherstellt, dass ihre Server ordnungsgemäß gewartet werden und angesichts der Sensibilität ihrer Tätigkeit ein Backup-Server vorhanden ist.

Der Director of Investigation empfahl zudem, dass das Ministry of National Security and Peace eine umfassende unabhängige Prüfung aller FLA-Tresore in Auftrag gibt. Ziel sei es dem Bericht zufolge, das Ausmaß möglicherweise fehlender Munition festzustellen und zu bestätigen, dass alle in offiziellen Unterlagen aufgeführten Schusswaffen ordnungsgemäß erfasst sind.

Rechtsanwalt Clyde Williams sagte, der Integrity Commission Act solle geändert werden, um eine klare Frist für die Vorlage solcher Berichte festzulegen, sobald das Parlament sie erhalten habe. Er argumentierte, dass die formelle Vorlage weder eine Debatte noch eine Überweisung an einen Ausschuss erfordere, und warnte, unklare Zeitvorgaben könnten es einer parlamentarischen Mehrheit ermöglichen, Berichte zu verzögern, die politisch schädlich sein könnten.

Die politische Kommentatorin Dr. Nadine Spence mahnte, jede Reform müsse den Grundsatz des parlamentarischen Ermessens berücksichtigen. Sie sagte, dem Parlament müsse Raum bleiben, seine verfassungsmäßige Rolle auszuüben, während es zugleich transparent und im Rahmen des Gesetzes handelt.

Der Bericht verweist auch auf Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Waffenhändler John Elliott Gun Shop, Kent Brown und dem früheren leitenden FLA-Compliance-Beauftragten Ellsworth Collum. Darin heißt es, ein Bestechungsvorwurf habe nicht geklärt werden können, weil John Elliott kurz nach Beginn der Untersuchung starb. Allerdings habe es genügend Anhaltspunkte dafür gegeben, dass ein Beobachter glauben könnte, Brown sei durch fragwürdige Einträge im elektronischen System der FLA ins Visier geraten.

Übernommen von CVM TV News (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .

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