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Insassen privater Kraftfahrzeuge machen 2026 zwei Fünftel der Verkehrstoten in Jamaica aus
Jamaica Observer

Insassen privater Kraftfahrzeuge machen 2026 zwei Fünftel der Verkehrstoten in Jamaica aus

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Seit Jahresbeginn sind auf Jamaica insgesamt 137 Menschen bei 123 tödlichen Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, teilte die Island Traffic Authority (ITA) mit. Aus den am 26. Juni veröffentlichten Zahlen geht hervor, dass Betreiber privater Kraftfahrzeuge und ihre Mitfahrenden zusammen 56 dieser Todesfälle verursachen – rund 40 Prozent der landesweiten Opferzahl.

Im jüngsten täglichen Unfallbericht der Behörde heißt es zudem, dass sowohl die Zahl tödlicher Unfälle als auch die Zahl der Getöteten etwa 24 Prozent unter dem Niveau des Vergleichszeitraums 2025 liegen.

Aufgeschlüsselt nach Verkehrsteilnehmergruppen zählen Motorradfahrer zu den am stärksten betroffenen Gruppen: 35 Tote machen 26 Prozent aller bisherigen Verkehrstoten aus. Fußgänger liegen mit 33 Toten bzw. 24 Prozent dicht dahinter. Betrachtet man allein private Kraftfahrzeuge, wurden 32 Fahrer getötet – 23 Prozent der Gesamtzahl –, während 24 Insassen starben, was 18 Prozent entspricht.

Fahrer öffentlicher Personenbeförderungsfahrzeuge (PPV), die häufig wegen riskanten Fahrverhaltens im Straßenverkehr kritisiert werden, tauchten in den Todesfallstatistiken deutlich seltener auf. Seit dem 1. Januar verzeichnete die ITA nur einen Tod unter PPV-Betreibern und einen unter PPV-Insassen.

Zusammengenommen machen schwache Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer und Soziusfahrer – 55 Prozent der in diesem Jahr erfassten Todesfälle aus. Über alle Fahrzeugtypen hinweg entfallen seit Jahresbeginn 22 Prozent der Todesfälle auf Insassen.

Übernommen von Jamaica Observer · ursprünglich veröffentlicht am .

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