Raquel Bowen baut Alignment General von den Wurzeln in der Elektrik zum Handwerk der Spurvermessung aus
Im Großraum Kingston nimmt die Automobilbranche vermehrst von Raquel Bowen Kenntnis, die sich als Candy vorstellt: eine Kfz-Technikerin, deren täglicher Schwerpunkt Spurvermessung ist und die Alignment General 2020 gemeinsam mit einem Geschäftspartner mitgründete, mit dem sie nicht mehr zusammenarbeitet.
Bowen sagte, der Start des Unternehmens sei zunächst sehr anspruchsvoll gewesen und vergleiche die Übergabe damit, ins tiefe Wasser geworfen zu worden; sie habe sich aber auf Jahre elektrotechnischer Praxis gestützt—Arbeit, die sie als mental belastend beschreibt—, um den Betrieb zu stabilisieren. Sie habe keine Universität besucht; in der Oberstufe habe sie Autoelektrik studiert, nachdem sie keinen Platz in Buchhaltung erhalten habe, und die dort erworbenen Kernkompetenzen in Verdrahtung seien für häusliche Installationen gewesen. Ein Praktikum habe sie anschließend zu Transport and Repairs geführt, die polizeinahe Werkstatt, die später zur Transport and Maintenance and Management Division (TMMD) wurde; dort habe George Brahma ihre Ausbildung betreut, und dort habe sie auch Lektionen aus der Zusammenarbeit mit überwiegend männlichen Kollegen mitgenommen.
Sie behebe weiterhin elektrische Fehler an Fahrzeugen, habe sich aber seit über sechs Jahren auf Spurvermessung konzentriert, eine Disziplin, die ihr lieber sei als das Aufspüren versteckter elektrischer „Gremlins“, weil, erklärte sie, die Ergebnisse nach einer Probefahrt am Lenkrad sichtbar und spürbar seien. Die Tage seien lang—typischerweise von 8:00 Uhr morgens bis 18:00 Uhr an Werktagen und von 9:00 Uhr morgens bis 15:00 Uhr an Sonntagen, wobei sie sagte, Sonntagsschichten sich mitunter verlängerten—, und sie schilderte einen kürzlichen Abend, an dem eine Kundin bzw. ein Kunde darauf bestanden habe, dass sie bleibe, um ein Auto zu prüfen, bevor sie zum Kochen des Abendessens gehen könne.
Bowen berichtete von zwei Begegnungen, in denen männliche Autofahrer in Zweifel zogen, ob eine Frau ihre Spurvermessung durchführe; in einem Fall habe der Fahrer das Gelände verlassen, in einem anderen sei der Mann geblieben, habe still zugesehen und später das Ergebnis gelobt. Sie sagt Autofahrern, routinemäßige Vorderachs-Checks kämen günstiger, als Wartung aufzuschieben, vor allem angesichts der rauen Straßenoberflächen in Jamaika, und mahnt Fahrer, Schlaglöcher nach Möglichkeit zu umfahren.
Ausblickend sagte sie, sie wolle zusätzliche Standorte—möglicherweise im Ausland—und bilde zwei Mechaniker aus, darunter ihren Sohn, damit Kunden eine gleichbleibende Servicequalität erhielten, wenn sie nicht vor Ort sei. Mädchen, die den Beruf erwägen, ermutigte sie praktisch: Öl und Schmutz sollten sie nicht abschrecken—es gebe handhabbare Möglichkeiten der Körperpflege—, und sie sollten darauf drängen, Erwartungen in einem von Männern dominierten Feld zu übertreffen. Auf die Frage, ob sie den Karrierewechsel je infrage gestellt habe, antwortete sie: „Nein. Nicht für 1 Sekunde. Nicht für 1 Minute.“
Übernommen von Jamaica Star (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .
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