
DI fordert FLA zu strengeren Kontrollen der Munitionsdepots und besserem Datenschutz auf
Die DI erklärt, dass die Firearm Licensing Authority, sofern dies noch nicht geschehen ist, Maßnahmen ergreifen müsse, um Schwächen bei der Rechenschaftspflicht im Zusammenhang mit Munition in ihrem Main Vault zu beheben. Diese Einschätzung stützt sich auf den begrenzten Platz im Tresor sowie auf den Zustand der Sicherheitsaufbewahrungstaschen, die sich Berichten zufolge zersetzten, während ihre Etiketten immer schwerer lesbar wurden. Diese Probleme könnten dazu beigetragen haben, dass die FLA bei einer Inspektion durch die DI mehrere Patronen nicht ordnungsgemäß nachweisen konnte. Die Angelegenheit erfordert nach Darstellung der DI unverzüglich dringende Korrekturmaßnahmen.
Wegen der sensiblen und kritischen Arbeit der FLA empfiehlt die DI außerdem, dass die Behörde, sofern dies noch nicht geregelt wurde, sicherstellt, dass ihre Server ordnungsgemäß gewartet werden und ein Backup-Server vorhanden ist. Ein solches System würde dazu beitragen, den Verlust aller gespeicherten Informationen zu verhindern, falls der Hauptserver ausfällt. Die Empfehlung folgt Berichten, wonach der Server der FLA einen katastrophalen Ausfall erlitt, die darauf gespeicherten Daten nicht wiederhergestellt werden konnten und zu diesem Zeitpunkt kein Backup-Speicher verfügbar war.
Weiter erklärt die DI, die FLA solle ein einheitliches schriftliches Verfahren für die Eingabe von Informationen in das LMS nach Eingang einer Anfrage eines Händlers einführen. Alle Anfragen von Händlern sollten ordnungsgemäß erfasst und aufbewahrt werden, um Transparenz, Rechenschaftspflicht und Prüfungen zu unterstützen. Wo dies relevant ist, sollte die FLA keine Einträge im LMS vornehmen, es sei denn, es liegt eine schriftliche Zustimmung und/oder Anfrage des betreffenden autorisierten Händlers sowie eine dokumentierte Genehmigung eines ordnungsgemäß befugten FLA-Beamten vor. Diese Empfehlung ergibt sich aus Belegen, wonach ein FLA-Mitarbeiter Informationen in das LMS eingegeben hat, ohne dass nach Darstellung von Mr. Kent Brown eine schriftliche Anfrage oder Zustimmung von Mr. Brown vorlag, was gegen etablierte Verfahren und Grundsätze guter Regierungsführung verstieß.
Für das Ministry of National Security and Peace empfiehlt die DI eine vollständige unabhängige Prüfung aller FLA-Tresore, um das gesamte Ausmaß fehlender Munition zu bestimmen und zu bestätigen, dass jede in den Unterlagen aufgeführte Schusswaffe nachgewiesen ist. Die Empfehlung folgt auf die Überprüfung von nur 17 Prozent der 4.103 Einträge im Electronic Vault Management System, bei der erhebliche Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden, insbesondere Munition, die nicht nachgewiesen werden konnte. Die DI stellt fest, dass angesichts der derzeitigen Lage in Jamaica im Zusammenhang mit dem Einsatz von Schusswaffen bei Gewaltverbrechen bereits eine einzige fehlende Patrone zu viel sei. Daher empfiehlt sie, die Prüfung als dringend zu behandeln.
Übernommen von Jamaica Gleaner · ursprünglich veröffentlicht am .
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