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Steve Barrow, britischer Chronist jamaikanischer Musik, stirbt mit 80 Jahren
Jamaica Observer

Steve Barrow, britischer Chronist jamaikanischer Musik, stirbt mit 80 Jahren

Steve Barrow, der britische Musikwissenschaftler, dessen Arbeit dazu beitrug, die Entwicklung jamaikanischer Musik zu dokumentieren, starb am 30. Mai im Vereinigten Königreich. Er wurde 80 Jahre alt.

Berichte in der britischen Presse haben den Umfang seiner Arbeiten zur Geschichte jamaikanischer Musik hervorgehoben. Barrow übernahm außerdem Promotion-Arbeit für große Labels, darunter Trojan, Island und Blood And Fire Records.

1993 gründete er gemeinsam mit Mick Hucknall, dem Leadsänger von Simply Red, Blood And Fire Records. Im selben Jahr veröffentlichte Island Records Tougher Than Tough: The Story Of Jamaican Music, eine Box, für die Barrow ausführliche Begleittexte schrieb.

Diese Begleittexte fanden bei Reggae-Anhängern große Anerkennung. Die Vier-CD-Sammlung gilt als eine der wichtigsten Veröffentlichungen, die das Wachstum jamaikanischer Musik nachzeichnen.

Barrow schrieb auch für Black Echoes, eine Publikation, die über viele Jahre die britische Reggae-Szene dokumentierte. 2012 veröffentlichten er und Stuart Baker Reggae Soundsystem: Original Reggae Album Cover Art, ein 500-seitiges Werk mit mehr als 1.000 originalgroßen Designs von 45-rpm-Plattenlabels und Albumcovern.

Die britische Zeitung The Independent veröffentlichte einen Beitrag über das Buch und nannte es “eine fesselnde Geschichte einer jungen Nation und ihres Volkes”. Zu Barrows weiteren Büchern gehörten The Rough Guide to Reggae, The Rough Guide Reggae: 100 Essential CDs und King Jammy’s, das er gemeinsam mit Beth Lesser schrieb.

Übernommen von Jamaica Observer · ursprünglich veröffentlicht am .

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