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Television Jamaica (Video)

Sean Paul spricht aus der Schweiz über Europatournee, Handwerk und sein Engagement für Jamaica

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Der Grammy-gekrönte jamaikanische Künstler Sean Paul schaltete sich aus der Schweiz in ein jamaikanisches Morgeninterview, wo er auf dem jüngsten Abschnitt seiner Europatournee ist, und sprach darüber, warum er weiter auftritt, wie er jede Show aufbaut und was ihn mit der Heimat verbindet.

Gefragt, was ihn nach Jahren voller Auszeichnungen und Platin-Schallplatten noch antreibt, sagte Paul, der eigentliche Preis sei, Songs zu schreiben, die Menschen an die Karriere eines Künstlers heranziehen — ein Punkt, den er kürzlich von Chronixx gehört habe. Grammys und American Music Awards seien wichtig, sagte er, aber er mache weiter aus persönlicher Erfüllung: Musik schreiben und so mit den Hörern in Verbindung treten.

Er beschrieb die Tourvorbereitung als ständig und anpassungsfähig und umfasse Auftritt, Garderobe, Videos, Instagram und TikTok. Dieser Fokus könne selbstbezogen wirken, räumte er ein, weshalb er ihn mit der Familie ausgleiche. Den Publikumsgeschmack, fügte er hinzu, könne man heute über Plattformen wie Spotify marktweise einschätzen; seine Crowds mischen inzwischen jüngere und ältere Fans. Früher in seiner Karriere habe Mundpropaganda mehr gezählt — inklusive Fans, die Tracks wie Gimme the Light hervorgehoben hätten.

Seine Shows zielen auf eine ausgewogene Mischung aus Party-Hymnen und nachdenklicherem Material, darunter Songs wie Rockabye und I’m Still in Love. Manche Termine sind volle Headline-Abende mit Warm-up-Acts; die meisten lassen nur etwa eine Stunde, daher kürzt das Team die Liste. Die Setlist-Entscheidungen werden in WhatsApp-Gruppengesprächen mit DJ Nigel Staff, seinem Bruder Jigzag und weiteren Crew-Mitgliedern ausgearbeitet.

Zum Thema Geben — einschließlich großer hurrikanbezogener Unterstützung, die der Moderator auf mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar bezifferte — sagte Paul, Jamaica habe ihn geprägt. Er schwamm und spielte Wasserball für Jamaica, holte Bronze bei Carifta 1989 und 1992 und sieht sich weiterhin als Teamplayer und Dancehall-Soldat für die Kultur. Er stellte ein heißes Mailand am Vortag kühleren Schweizer Hügeln gegenüber, die „wie eine Postkarte“ aussähen, und betonte praktisches Packen unterwegs.

Der aktuelle Lauf ist die dritte Etappe der Tour nach Terminen im Februar und April, mit einer Rückkehr im Juli. Nach dem Schweizer Stopp hatte er noch drei Shows — in der Schweiz, Deutschland und Polen. Die Crowds lagen zwischen etwa 12.000 und 50.000, oft mit nur einer Stunde auf der Bühne. Die Kultur weiterzutragen, von der er weiterhin lerne, sagte er, bleibe eine Freude.

Übernommen von Television Jamaica (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .

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