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Jamaica Gleaner

Supreme Court verlängert eidesstattliche Frist für Shuttleworth im Landrechtsstreit um Tarrant Baptist

2 Min. LesezeitSt. Andrew

Der Supreme Court hat Pastor Jeffrey Shuttleworth zusätzliche Zeit eingeräumt, weitere eidesstattliche Erklärungen in seinem andauernden Rechtsstreit mit der Jamaica Baptist Union (JBU) darüber einzureichen, wem die Grundstücke der Tarrant Baptist Church in St Andrew gehören.

Seine Anwälte erwirkten die Fristverlängerung am Montag. Das Gericht setzte zudem das Case Management auf den 18. Februar 2027 fest.

Gegenstand des Verfahrens sind Eigentum und Kontrolle der Kirchengebäude und -grundstücke an der 51 Molynes Road, St Andrew.

Im Dezember 2024 leitete die JBU ein Verfahren vor dem Supreme Court ein und beantragte Feststellungen, dass sie rechtmäßige Eigentümerin und Verwalterin des Landes sei und dort eine Vermessung durchführen dürfe. Die Union erklärt, die Vermessung sei Teil eines umfassenderen Vorhabens, baptistische Kirchengrundstücke landesweit gemäß dem Registration of Titles Act in das Grundbuch einzutragen.

Die JBU stützt ihren Fall auf den Jamaica Baptist Union (Incorporation and Vesting) Act, 1969, der ihrer Argumentation zufolge baptistische Kirchenimmobilien in das Eigentum der Union überführte. Sie führt weiter aus, dass Shuttleworth, während er Pastor der Tarrant Baptist Church war, dorthin entsandt worden sei und der Autorität der Union unterstanden habe.

Die Spannungen nahmen zu, nachdem Shuttleworth Pläne signalisiert hatte, über die National Land Agency einen Besitzanspruch (possessory title) zu beantragen. Im Januar 2025 erließ das Gericht eine einstweilige Verfügung, die ihm untersagt, diesen Antrag voranzutreiben oder andere Schritte zur Durchsetzung von Eigentumsrechten zu unternehmen, bis über die Klage entschieden ist.

Shuttleworth bestreitet den Vortrag der Union und argumentiert, sie habe kein rechtliches Interesse an dem Grundstück. Eingaben seiner Seite besagen, er habe den Standort seit nahezu 17 Jahren genutzt und in Arbeiten investiert, darunter Kirchenrenovierungen, Solaranlagen, Modernisierungen eines Radiosenders, Stützmauern sowie Verbesserungen an einer Grundschule auf dem Gelände.

Er erklärt zudem, er habe die JBU verlassen, nachdem er zu dem Schluss gekommen sei, sie sei von der traditionellen christlichen Lehre abgewichen, und dass jede Verbindung zur Union auf Höflichkeit und nicht auf Eigentum beruht habe.

Die JBU hält weiterhin daran fest, dass sie Eigentümerin der Immobilie sei und ihre Grundstücke und Gebäude verwalten dürfe. Die Union gibt an, mehr als 300 Gemeinden in Jamaika zu umfassen und mehr als 40.000 Mitglieder zu haben.

Hugh Wildman & Company vertritt Shuttleworth. Emile Leiba und Kymberly Hanniford von DunnCox vertreten die JBU.

Übernommen von Jamaica Gleaner · ursprünglich veröffentlicht am .

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