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CVM TV News (Video)

Spanien schlägt Belgien 2:1 und zieht ins WM-Halbfinale ein – Handball-Entscheidungen und Morddrohungen gegen Kolumbien prägen die Debatte

35 Min. LesezeitManchester
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Spanien besiegte Belgien am 10. Juli 2026 mit 2:1 und zog damit ins Halbfinale der FIFA-Weltmeisterschaft ein, wo die Mannschaft am Dienstag auf Frankreich trifft. Analysten in der Runde sagten, Belgien habe gegen Spaniens Ballbesitzfußball zu tief gestanden, stellten Rudy Garcias Einsatz von Kevin De Bruyne über weite Strecken des Spiels in Frage und wiesen darauf hin, dass Romelu Lukaku erneut vor Dodi Lukebakio in der Startelf stand, obwohl Belgien auf dem Konter Tempo brauchte.

Rodrigo Hernández, Aymeric Laporte und Mikel Merino wurden für Spaniens Leistung gelobt, während Belgiens Torhüter Senne Lammens nach heftiger Kritik stand, weil er einen Fernschuss nicht festhalten konnte, den Merino im Nachschuss verwandelte.

Auch Handball-Kontroversen standen im Mittelpunkt. Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter und frühere Leiter der Schiedsrichterabteilung der Jamaica Football Federation, Victor Stewart, schloss sich der Diskussion an, nachdem über einen Vorfall im Spiel Marokko–Frankreich debattiert worden war, bei dem Adrien Rabiot im Vorfeld des Treffers von Kylian Mbappé am Arm getroffen wurde. Stewart sagte, der Kontakt sei unfallbedingt gewesen, Rabioits Arm habe sich in einer natürlichen Position befunden, und weil Mbappé und nicht Rabiot getroffen habe, liege kein Vergehen vor. Dasselbe Argument wandte er auf einen Vorfall im Belgien-Spiel an, bei dem Laportes Kopfball den Arm von Rodri berührte.

Stewart unterschied beabsichtigtes Handspiel von unfallbedingtem Kontakt und wies darauf hin, dass Verteidiger und Angreifer unterschiedlich beurteilt werden und dass eine zweite Bewegung zum Ball ein Vergehen darstelle. Er fügte hinzu, dass Dwight Yorks Handball-Vorfall bei der WM 2006 gegen England nach heutiger Auslegung nicht bestraft würde.

Abseits des Platzes weigerte sich Kolumbiens Stürmer Jhonathan Campos, mit seiner Nationalmannschaft in die Heimat zurückzukehren, nachdem er nach seiner vergebenen Chance in einer Elfmeterschießen-Niederlage der letzten 16 gegen die Schweiz Morddrohungen erhalten hatte. Die Panelisten erinnerten an die Ermordung von Andrés Escobar 1994 nach seinem Eigentor gegen die Vereinigten Staaten und äußerten die Hoffnung, die Behörden würden Campos und seine Familie schützen.

Ein Blick voraus: Am 11. Juli treffen Argentinien und die Schweiz sowie Norwegen und England aufeinander und komplettieren damit neben Spanien gegen Frankreich das Halbfinale.

Übernommen von CVM TV News (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .

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