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Marcy Chin erobert die Sumfest-Bühne und sagt Kritikern, sie sei zu Hause
Jamaica Observer

Marcy Chin erobert die Sumfest-Bühne und sagt Kritikern, sie sei zu Hause

1 Min. LesezeitSt. James

Deejay Marcy Chin betrat die Bühne von A Taste of Sumfest mit einem kraftvollen, kompromisslosen Auftritt, der ihren Anspruch auf einen Platz beim wichtigsten Reggae-Festival unterstrich. Nachdem einige Beobachter ihre erneute Buchung infrage gestellt hatten, legte die freimütige Künstlerin nach und erklärte, dass „Sumfest ihr Zuhause ist“. Sie bestand zudem darauf, dass ihr Spot nicht zur Debatte stehe, und erklärte, dass „es keinen Boy braucht“, um Musik zu machen — eine pointierte Bekräftigung der Fähigkeit und Autonomie von Frauen in einer noch weitgehend von Männern dominierten Szene.

Chin erschien in einem roten Samt-Monokini mit langen Ärmeln, auf denen ihr Name prangte, dazu transparente Netzstrümpfe und überkniehohe Stiefel mit Absatz, die sofort alle Blicke auf sich zogen. Mitten in ihrem lebhaften Set holte sie eine Tänzerin aus Frankreich und einen männlichen Tänzer für den Song Gimme More auf die Bühne und formte eine markante, sexuell aufgeladene Choreografie. Das Zusammenspiel der Performer intensivierte einen ohnehin geladenen Abend.

Außerdem legte sie einen gewagten Freestyle hin, der auf berichtete Verbindungen zwischen ihr und Downsound-Geschäftsführer Joe Bogdanovich anspielte. Die frechen, risikofreudigen Bars lösten bei Teilen des Publikums Jubel und Gelächter aus und spiegelten Chins typischen Swagger sowie ihre Gewohnheit wider, private Angelegenheiten aufs Mikrofon zu bringen, wenn sie es will.

Übernommen von Jamaica Observer · ursprünglich veröffentlicht am .

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