Trade-Board-Lizenz nun zentral in Gerichtsverfahren um Toyota Voxy für 3 Millionen Dollar

MONTEGO BAY, St James — Der umstrittene Kauf eines Toyota-Voxy-Busses aus dem Jahr 2018 im Wert von 3 Millionen Dollar bleibt vor dem St James Parish Court anhängig. Im Mittelpunkt stehen nun Importdokumente, Fragen zur Auslieferung und digitale Nachrichten zwischen den Parteien.
Mario Clarke, der im Zusammenhang mit Vorwürfen der betrügerischen Unterschlagung aus der Transaktion beschuldigt wird, erschien am Mittwoch vor Richterin Natiesha Fairclough-Hylton vor Gericht. Rechtsanwalt Henry McCurdy vertritt Clarke, während Tamika Spencer-Anderson für den Beschwerdeführer auftritt.
Die Sache war zuletzt am 29. April vor Gericht verhandelt worden. Bei diesem Termin sagte McCurdy, das Tempo des Verfahrens sei durch Verzögerungen im Zusammenhang mit Hurricane Melissa beeinträchtigt worden. Er teilte dem Gericht außerdem mit, ihm sei berichtet worden, dass sich das Fahrzeug vermutlich in Jamaica befinde und dem Beschwerdeführer in etwa zwei Wochen übergeben werden solle.
Am Mittwoch sagte McCurdy, er habe anschließend mit einem Zollagenten gesprochen. Er erklärte, der nächste Schritt zur Fortsetzung der Einfuhr hänge von der Ausstellung einer Trade-Board-Lizenz ab.
Der Gerichtsschreiber teilte dem Gericht unterdessen mit, dass zwei Unterlagen weiterhin nicht vorliegen: eine Erklärung des festnehmenden Beamten und ein Funktionalitätszertifikat im Zusammenhang mit WhatsApp-Gesprächen zwischen Clarke und dem Beschwerdeführer. Diese Nachrichten gehören zu dem Material, auf das sich der Fall stützt.
Richterin Fairclough-Hylton verlängerte Clarkes Kaution und setzte die Sache zur weiteren Erwähnung auf den 17. Juni an. Bei dieser Anhörung soll voraussichtlich ein Verhandlungstermin festgelegt werden.
Gerichtsunterlagen zufolge zahlte der Beschwerdeführer im September 2025 zunächst 1,5 Millionen Dollar für den Toyota Voxy. Eine zweite Zahlung von 1,5 Millionen Dollar soll im Oktober 2025 angeblich über eine dritte Partei für Versand- und Importkosten geleistet worden sein.
Den Unterlagen zufolge bestätigte Clarke den Erhalt der gesamten 3 Millionen Dollar. Bis November 2025 soll er dem Beschwerdeführer mitgeteilt haben, dass das Fahrzeug Jamaica erreicht habe, und später auf ein Problem verwiesen haben, das behoben werden müsse.
Der Beschwerdeführer unternahm Berichten zufolge mehrere Versuche, das Fahrzeug zu erhalten, das Geld zurückzubekommen oder klare Informationen über die Transaktion zu bekommen, doch diese Bemühungen blieben erfolglos. Später wurde Anzeige bei der Polizei erstattet, woraufhin Clarke festgenommen und angeklagt wurde.
Übernommen von Jamaica Observer · ursprünglich veröffentlicht am .
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