Jamaika richtet Caribbean Week of Agriculture 2026 in Trelawny aus
Jamaika wird die 20. Caribbean Week of Agriculture vom 27. September bis 2. Oktober 2026 im Ocean Coral Spring in Trelawny ausrichten und mehr als 400 regionale und internationale Delegierte zusammenbringen, um über die Zukunft karibischer Ernährungssysteme zu beraten.
Die Veranstaltung wurde offiziell unter dem Motto „Das neue FACE der karibischen Ernährungssysteme“ gestartet; das Akronym verweist auf vier Prioritäten: Ernährungssicherheit, Agrobusiness, klimaintelligente Technologien und Exportausweitung. Die Organisatoren sagten, das Treffen solle über Diskussionen hinausgehen und abgestimmtes Handeln in der gesamten Region unterstützen.
Landwirtschaftsminister Floyd Green sagte, das Treffen finde statt, nachdem schwere Unwetter den Agrarsektor Jamaikas schwer getroffen hätten, darunter Hurrikan Melissa, den er als den für die Landwirtschaft verheerendsten Hurrikan in der Geschichte des Landes bezeichnete. Er sagte, die Veranstaltung solle den karibischen Staaten helfen, praktische Antworten auf Klimaschocks auszutauschen, die Nahrungsmittelproduktion zu verbessern und stärkere Verbindungen im regionalen Handel aufzubauen.
CARICOM-Vertreter stellten die Konferenz 2026 in den Zusammenhang der Initiative 25 by 2025 plus five, die darauf abzielt, die Lebensmittelimportrechnung der Region zu senken und zugleich die heimische Produktion auszuweiten. Das Programm soll Ministertreffen, eine regionale Agrarhandelsmesse und Expo, Auszeichnungen für Landwirte sowie junge Landwirte, technische Workshops, Finanzierungsgespräche, Farmbesuche und ein auf Jugendliche ausgerichtetes digitales Dorf umfassen.
Guyanas Landwirtschaftsminister Zulfikar Mustapha, der die ministerielle CARICOM-Taskforce für Ernährungssicherheit und Nahrungsmittelproduktion leitet, sagte, die Mitgliedstaaten investierten bereits in Bereiche wie Viehzucht, Getreide, Obst und Gemüse, Milchprodukte, Honig und Gewürze. Er sagte, die Region müsse weiterhin Handelshemmnisse abbauen, Standards und Zertifizierungssysteme verbessern und Chancen für Produzenten zur Wertschöpfung ausweiten.
Vertreter von IICA, der FAO und der CARICOM Private Sector Organisation drängten ebenfalls auf stärkere Investitionen, einen breiteren Technologieeinsatz und eine engere öffentlich-private Zusammenarbeit. Sie sagten, die Konferenz solle messbare Ergebnisse unterstützen, darunter eine verstärkte regionale Koordinierung, eine breitere Einführung moderner Anbaumethoden und eine stärkere globale Position der karibischen Landwirtschaft.
CARICOM-Generalsekretärin Dr. Carla Barnett sagte, Jamaikas Ausrichtung der wegweisenden Veranstaltung werde Resilienz, Wiederaufbau und regionale Solidarität hervorheben und zugleich die Rolle von Landwirten, Fischern, Jugendlichen, Frauen, Unternehmern und Entwicklungspartnern bei der Gestaltung nachhaltigerer Ernährungssysteme sichtbar machen.
Übernommen von Jamaica Information Service (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .
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