
Mann aus Montego Bay zahlt Jobbetrugs-Opfer zurück, steht aber weiter vor Gericht
MONTEGO BAY, St James — Ein Mann, der sich der Verschwörung zum Betrug schuldig bekannt hat, hat zwei Frauen, die einem Beschäftigungsbetrug zum Opfer fielen, $200,000 zurückgezahlt. Die Zahlungen von Decarlos Christie regeln einen Teil der Sache, doch er bleibt in Haft, weil einer Klägerin noch $57,000 zustehen und die Anklage zudem eine dritte mutmaßliche Geschädigte anführt.
Christie, der zusammen mit seinem Bruder Bryan Christie angeklagt ist, erschien am Mittwoch vor Richterin Kaysha Grant-Pryce am St James Parish Court. Zwei der drei Klägerinnen waren anwesend. Eine erhielt die gesamten $52,000 zurück, die sie übergeben hatte. Die andere erhielt $148,000 von den $205,000, die sie nach eigenen Angaben verloren hat.
Richterin Grant-Pryce ordnete an, Schritte zu unternehmen, um die dritte Klägerin zu erreichen. Nach dem Schuldeingeständnis vom Mittwoch wurde Christie in dem Anklagepunkt, der die vollständig entschädigte Frau betrifft, ermahnt und entlassen. Den noch ausstehenden Betrag an die zweite Klägerin soll er bis zum 29. Juli, dem nächsten Gerichtstermin, begleichen.
Christie blieb in Untersuchungshaft, während Bryans Kaution fortbestand. Vor Gericht sagte Decarlos, Bryan habe seine persönlichen Daten ohne sein Wissen oder seine Zustimmung genutzt, um das Geld zu bewegen, und dass dies geschehen sei, während Decarlos in St Ann wegen anderer Vorwürfe inhaftiert war. Er betonte, an der mutmaßlichen Aktion nicht beteiligt gewesen zu sein.
Nach Darstellung der Anklage wurde die erste Klägerin im Januar von einem Mann angerufen, der sich nur als „Mr Campbell“ ausgab und behauptete, er könne Arbeit im Ausland vermitteln. Sie wurde angewiesen, $52,000 auf ein Bankkonto auf den Namen von Decarlos Christie einzuzahlen. Die Polizei sagt, eine zweite Frau habe später $205,000 für denselben Zweck auf dasselbe Konto überwiesen, und eine dritte habe $10,000 gesendet.
Ermittler sagen, den Frauen sei dann mitgeteilt worden, sie würden im Rahmen des Auslandsbeschäftigungsplans nach Kingston fahren. Als diese Arrangements ausblieben, erstatteten sie Anzeige. Im Laufe der Ermittlungen sollen die Polizei Decarlos’ Bankkarte und Kontodaten bei Bryan sichergestellt haben, was zur Anklage gegen Decarlos führte. Beamte behaupten ferner, Bryan sei die Person gewesen, die sich als „Mr Campbell“ ausgegeben und den Klägerinnen die Auslandsstellen angeboten habe.
Übernommen von Jamaica Observer · ursprünglich veröffentlicht am .
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