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Mastercard-Studie fordert breiteren Zugang zu digitalen Zahlungen für kleine Unternehmen in Jamaika

1 Min. Lesezeit

Jamaikas Vorstoß zu einer breiteren digitalen Teilhabe an Finanzdienstleistungen weckt erneut die Sorge, dass kleine Betreiber und unterversorgte Gemeinschaften weiterhin ausgeschlossen bleiben könnten.

Das Thema wurde durch eine neue Mastercard-Studie hervorgehoben, die Digitalisierung und finanzielle Inklusion in Jamaika untersucht. Der Bericht stellte fest, dass das Land bereits über eine solide Plattform für digitale Zahlungen verfügt, Händler jedoch weiterhin vor großen Hindernissen bei der Annahme elektronischer Transaktionen stehen.

Dalton Falls, Country Manager von Mastercard, sagte, die Ergebnisse zeigten, dass derzeit nur acht Prozent der kleinen Händler in Jamaika Point-of-Sale-Systeme nutzen.

Er sagte, zur Verbesserung des Zugangs seien Arbeiten in drei zentralen Bereichen erforderlich. Der erste sei, günstigere Optionen zur Zahlungsakzeptanz auf den Markt zu bringen, darunter Tap-on-Phone-Technologie. Der zweite sei, es Händlern zu erleichtern, sich digital anzumelden, indem bestehende Systeme genutzt werden, um kleinen Unternehmern einen einfacheren Onboarding-Prozess zu ermöglichen.

Mr. Falls sagte, der Sektor sei streng reguliert, weshalb robuste Know-your-customer-Prüfungen weiterhin notwendig blieben. Er stellte jedoch fest, dass verfügbare Technologie inzwischen KYC-Informationen digital erfassen und Institutionen zugleich beim Management und der Überwachung von Betrugsrisiken unterstützen könne.

Er fügte hinzu, dass auch kontaktlose Zahlungstechnologie eine wichtige Rolle beim Ausbau finanzieller Inklusion spiele.

Die Studie wurde im Februar dieses Jahres durchgeführt.

Übernommen von Radio Jamaica News Online · ursprünglich veröffentlicht am .

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