Erdbeben in Venezuela: Todesopfer steigt auf 1.430 – fast 69.000 weiterhin vermisst
Zwei heftige Erdbeben haben Venezuela verwüstet, die bestätigte Zahl der Todesopfer auf 1.430 steigen lassen und nahezu 69.000 Menschen weiterhin als vermisst gemeldet.
Im ganzen Land wächst die Verzweiflung, während Familien nach Angehörigen suchen und Gemeinden mit weit verbreiteten Zerstörungen konfrontiert sind. Die beiden Beben haben Rettungs- und Bergungsarbeiten enorm belastet, und die Zahl der Opfer steigt weiter.
La Guaira, einer der am stärksten betroffenen Bundesstaaten, hat erlebt, wie Bewohner eine führende Rolle bei der Suche nach Überlebenden übernommen haben. Vor Ort setzen Menschen Schaufeln, schweres Gerät und mitunter ihre bloßen Hände ein, um Trümmer zu räumen und Verschüttete zu erreichen.
Neben den Rettungsbemühungen wächst die öffentliche Frustration. Viele Venezolaner werfen der Zentralregierung eine unzureichende Reaktion auf die Katastrophe vor und sagen, schwer getroffene Gebiete seien weitgehend allein mit der Krise gelassen worden.
Während die Zahl der Toten steigt und Zehntausende weiterhin vermisst werden, drängen Überlebende und Retter auf stärkere offizielle Unterstützung, während die Suche andauert.
Übernommen von Television Jamaica (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .
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