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Television Jamaica (Video)

Fans von Reggae Therapy und jamaikanische Künstler drängen auf mehr karibische Festivals

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FORT-DE-FRANCE, Martinique — Zum Abschluss des Festivals Reggae Therapy 2026 schlossen sich Fans und jamaikanische Künstler den Veranstaltern an und forderten mehr Reggae-Festivals in der gesamten Karibik — mit Verweis sowohl auf den wirtschaftlichen Nutzen als auch auf die Chance, einen Sound zu feiern, der in der Kultur der Region verwurzelt ist.

Am zweiten Tag der Veranstaltung in Martinique kamen den Organisatoren zufolge rund 10.000 Menschen — gegenüber etwa 7.000 bis 8.000 Besuchern pro Abend im Vorjahr. Viele Gäste sagten, sie würden reisen und Geld ausgeben, um Reggae live zu hören — auch in Jamaika.

Ein Festivalbesucher nannte Jamaika als Reiseziel, das er hoffentlich besuchen werde, und sagte, er wolle die Kultur der Insel aus erster Hand erleben. Ein anderer dankte seinen Eltern dafür, ihn an Reggae herangeführt zu haben, und erinnerte sich, dass sein erstes Konzert als Kind ein Familienausflug gewesen sei und dass die Musik ihm noch immer die Stimmung hebe. Ein Dritter hob die jamaikanische Sängerin Lila Iké hervor und sagte, er habe sie vor etwa zwei Jahren erstmals in Martinique gesehen und den Auftritt für herausragend gehalten. Auf die Frage, ob er während des Reggae Month eine ähnliche Veranstaltung in Jamaika besucht habe, antwortete dieser Fan, das habe er nicht, wolle es aber gerne.

Andere Besucher sprachen von der anhaltenden Wirkung des Reggae. Einer sagte, er sei mit der Musik aufgewachsen und schätze nach wie vor ihre Botschaft und ihr Feeling; er nannte Bob Marley neben Sizzla und Capleton und bezeichnete bewussten Reggae als wichtig für den Geist.

Zwei jamaikanische Headliner unterstützten den Vorstoß für mehr Festivals im eigenen Land — und in einem stetigeren Rhythmus. Einer verwies auf Reggae Sunsplash in früheren Jahrzehnten als Vorbild — eine volle Woche, in der das Publikum Abend für Abend kam, statt nur für eine einzige Show vorbeizuschauen — und argumentierte, Jamaika solle als Geburtsort des Reggae mehr tun, um die Musik in den Mittelpunkt zu rücken und Besucher anzuziehen. Der Künstler stellte dieser Geschlossenheit demgegenüber eine aus seiner Sicht heute stärker fragmentierte Szene.

Auf die Frage, ob Reggae Therapy in Jamaika stattfinden könne, sagte ein Festivalvertreter, die Marke werde als Nächstes reisen; Europa — möglicherweise Frankreich — gehöre zu den frühen Optionen, weil das Produktionsteam in Martinique und Frankreich sitze. Jamaika bleibe ein Ziel, sofern die Organisatoren ein originales Programm auf die Beine stellen könnten, das zum Markt passe, fügte er hinzu.

Das Wachstum der Besucherzahlen, so der Vertreter, deute auf eine steigende Nachfrage nach Veranstaltungen dieser Art hin; das Team freue sich darüber, wie sich das Festival ausgeweitet habe.

Übernommen von Television Jamaica (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .

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