JFF startet Frauenfußballstrategie 2026-2031 für Jamaika
Die Jamaica Football Federation hat ihre Women’s Football Strategy 2026-2031 offiziell vorgestellt und damit einen nationalen Plan vorgelegt, um den Fußball für Frauen und Mädchen auszubauen und Jamaika bis 2031 als weltweit führende Kraft in dieser Sportart zu positionieren.
Zum Start kamen JFF-Funktionäre, FIFA-Vertreter, Klubvertreter, Trainer, Administratoren, Medien und Mitglieder der Frauenfußballgemeinschaft zusammen. JFF-Betriebsleiter Omar McFarland sagte, das Dokument spiegele eine gemeinsame Anstrengung wider, bessere Möglichkeiten für Spielerinnen, Trainer, Schiedsrichter, Administratoren und Klubs zu schaffen. Er wies außerdem darauf hin, dass sich die Frauen-A-Nationalmannschaft am selben Abend auf ein Freundschaftsspiel gegen Panama vorbereitete.
Die FIFA-Vertreter Andreas Portoella und Shannon McMillan nahmen an der Veranstaltung teil. Portoella sagte, die FIFA werde Jamaikas Arbeit weiter unterstützen. Er sagte, die Strategie verschaffe der JFF nun Zugang zu mehreren FIFA-Entwicklungsprogrammen für den Frauenfußball, darunter Unterstützung für Kampagnen, Ligaentwicklung, Klublizenzierung, kommerzielle Planung, Administratorenschulungen, Trainerausbildung, Mentoring und Spitzenleistung.
Carlen Edwards, Vorsitzender des JFF-Projektausschusses für das Frauenprogramm, sagte, der Plan komme zu einem bedeutenden Zeitpunkt: Jamaika strebe an, 2031 die FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft mit auszurichten, nähere sich 30 Jahren Frauenligafußball unter der JFF und peile 2027 in Brasilien die dritte Teilnahme an einer FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft in Folge an.
Die Strategie beruht auf vier Themen: Beteiligung, Spitzenleistung, Nachhaltigkeit und WM-Bereitschaft. Ihre sieben Säulen umfassen Governance und Führung, Basisentwicklung, Wettbewerbe und Entwicklungswege, technische Entwicklung, Nationalteams, kommerzielle Nachhaltigkeit sowie Kapazitätsaufbau und Wohlergehen.
Bis 2031 strebt die JFF eine Steigerung der registrierten Spielerinnen um 50 Prozent, 215 lizenzierte Trainerinnen und 120 Schiedsrichter an. Der Plan fordert außerdem eine stärkere Women’s Premier League, klarere Nachwuchswege und bessere Strukturen zur Unterstützung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Während einer Podiumsdiskussion drängten die Redner auf eine stärkere Entwicklung auf Parish-Ebene, mehr Möglichkeiten in Schulen und Klubs, ein verbessertes Branding und eine größere Medienpräsenz. Sie betonten außerdem, dass Spielerinnen, Trainer, Administratoren, Sponsoren und der Verband zusammenarbeiten müssten, um die Strategie in die Tat umzusetzen.
Übernommen von Jff Yt · ursprünglich veröffentlicht am .
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