Jamaica Marks International Jazz Day With Ranny Williams Centre Concert

Jamaika beteiligt sich am Internationalen Tag des Jazz mit einem Konzert heute Abend im Ranny Williams Entertainment Centre an der Hope Road in St Andrew. Das Ministerium für Kultur, Gleichstellung, Unterhaltung und Sport hat sich mit der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) sowie dem Jamaica Music Museum zusammengetan, um die Veranstaltung zur Unterstützung der weltweiten Initiative für dieses Genre auszurichten.
Das für 19 Uhr angesetzte Konzert präsentiert ein Aufgebot führender einheimischer und ausländischer Musiker. Der in New York ansässige Multiinstrumentalist Mike McGinnis steht an der Spitze des Programms, begleitet vom Pianisten Dennis Rushton, dem Bassisten Dale Haslam und der JaMM Big Band, während der Sänger Tony Gregory als besonderer Gast auftritt.
Die Ministerin für Kultur, Gleichstellung, Unterhaltung und Sport, Olivia Grange, erklärte, der Jazz sei seit jeher fester Bestandteil der musikalischen Identität Jamaikas, weshalb die heimische Begehung des Tages seit Jahren einen festen Platz im Kulturkalender habe.
"Hurrikan Melissa hat uns wirklich schwer getroffen ... Dennoch freuen wir uns, dass wir dieses Konzert anlässlich des Internationalen Tags des Jazz veranstalten können. Wir alle kennen die heilende Kraft der Musik, und auf unserem weiteren Weg nach dem Hurrikan ist dies eines der Mittel, um den Geist der Nation wiederherzustellen", sagte Grange.
Die UNESCO erklärte den 30. April im November 2011 offiziell zum Internationalen Tag des Jazz, um das Genre und seine völkerverbindende Rolle hervorzuheben. Den Vorsitz des Tages hat der Generaldirektor der UNESCO inne, federführend ist der gefeierte Pianist und Komponist Herbie Hancock, der als UNESCO-Sonderbotschafter für den interkulturellen Dialog tätig ist und dem Herbie Hancock Institute of Jazz vorsteht – jener gemeinnützigen Einrichtung, die für Planung, Bewerbung und Durchführung der jährlichen Feier verantwortlich ist.
Die weltweite Veranstaltung bringt Gemeinden, Schulen, Künstler, Historiker, Wissenschaftler und Jazzfans zusammen, um die Geschichte, die Zukunft und die kulturelle Reichweite dieser Musik zu würdigen und zugleich das Bewusstsein für interkulturellen Dialog, gegenseitiges Verständnis und eine engere internationale Zusammenarbeit zu stärken.
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