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Jamaica Gleanerbusiness

Jamaica's February remittance inflows climb 3.8% to US$247.6 million, strongest gain since 2022

Die Netto-Überweisungseingänge nach Jamaika kletterten im Februar auf 247,6 Millionen US-Dollar – ein Zuwachs von 3,8 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2025 und damit der stärkste Februar-Anstieg seit 2022, als der Sektor um 5,8 Prozent zulegte. Die Zahlen stammen aus dem jüngsten Überweisungsbulletin der Bank of Jamaica.

Die Zentralbank führte den Februar-Anstieg vor allem auf höhere Bruttozuflüsse zurück; ein leichter Rückgang der ausgehenden Transfers trug ebenfalls zum Nettoergebnis bei.

Im bisherigen Jahresverlauf erreichten die Überweisungen auf die Insel im Zeitraum Januar bis Februar 2026 mit 542 Millionen US-Dollar einen Rekordwert; das kumulierte Volumen lag damit 4,2 Prozent über dem entsprechenden Zweimonatszeitraum des Vorjahres.

In der weiteren Region blieb Jamaikas Tempo hinter El Salvador zurück, wo die Zuflüsse um 9,2 Prozent zulegten, sowie hinter Guatemala mit 5,8 Prozent. Mexiko entwickelte sich gegenläufig: Die Überweisungseinnahmen schrumpften dort um 0,6 Prozent.

Überweisungen – Geld, das im Ausland lebende Jamaikaner an Verwandte und Freunde nach Hause schicken – machen nach den jüngsten verfügbaren Daten rund 15,3 Prozent des nationalen Bruttoinlandsprodukts aus, was das Gewicht dieses Kanals für die Haushaltsfinanzen unterstreicht.

Die Februar-Zahlen deuten zudem auf eine fortschreitende Normalisierung des Zahlungsnetzes hin, sechs Monate nachdem Hurrikan Melissa landesweit Bargeldtransferwege gestört hatte.

Nach Herkunft entfielen zwei Drittel der Februar-Zuflüsse auf die Vereinigten Staaten. Auf das Vereinigte Königreich entfielen rund 12 Prozent, auf Kanada 8,0 Prozent und auf die Cayman Islands 6,4 Prozent. Der Rest verteilte sich auf weitere Herkunftsmärkte.

Im Jahresvergleich schrumpft die Präsenz der Branche allerdings weiter. Die Zahl der aktiven Überweisungsstandorte fiel 2025 auf 442, nach 492 im Jahr 2024. Hintergrund waren 133 im vergangenen Jahr zurückgegebene oder entzogene Lizenzen – nach 83 im Vorjahr – sowie eine steigende Zahl freiwilliger Schließungen, die von 49 auf 66 zunahm.

Syndicated from Jamaica Gleaner · originally published .

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