Oberster Gerichtshof ebnet Scotia Group Jamaica den Weg zu Delisting und Privatisierung
Der Oberste Gerichtshof hat der Scotia Group Jamaica die Erlaubnis erteilt, eine Aktionärsversammlung zu einem vorgeschlagenen Scheme of Arrangement einzuberufen, der das Unternehmen vollständig in den Besitz der Scotiabank Caribbean Holdings Limited überführen und von der Jamaica Stock Exchange nehmen würde.
Sollten die Aktionäre dem Plan zustimmen und das Gericht später die endgültige Genehmigung erteilen, wird erwartet, dass der Deal im vierten Quartal 2026 abgeschlossen wird. Die Scotia Group Jamaica würde dann als private Tochtergesellschaft ihrer Muttergesellschaft operieren. Der Kreditgeber skizzierte den Privatisierungsschritt erstmals im Juni und erklärte, die Änderung werde den laufenden Geschäftsbetrieb nicht wesentlich beeinträchtigen.
Separat arrangierte NCB Capital Markets eine vierjährige Unternehmensanleihe über 600 Millionen Dollar für die Future Energy Source Company (FESCO). Die Erlöse sind dafür vorgesehen, bestehende Schulden zu refinanzieren und das Betriebskapital zu stärken, während der Kraftstoffhändler expandiert. FESCO erklärte, die Mittel würden neue Tankstellen und Übernahmen finanzieren, mit dem Ziel von 26 unternehmenseigenen und händlerbetriebenen Standorten bis Jahresende.
An der Jamaica Stock Exchange stieg der Hauptindex um 331 Punkte, während der Junior-Market-Index um 21 Punkte fiel. Zu den Kursgewinnern zählten die 9,5-Prozent-Aktien von Jamaica Public Service, Caribbean Assurance Brokers, die US-Dollar-Aktien von Sagicor Real Estate Finance sowie One Great Studio. Zu den Verlierern gehörten Margaritaville Turks, Elite Diagnostic, Cargo Handlers, O.R. Williams sowie Caribbean Flavours and Fragrances. Achtundzwanzig Aktien schlossen unverändert.
Im Devisenhandel verkauften Banken und Cambios den US-Dollar zu einem Durchschnittskurs von $159.50, den kanadischen Dollar zu $113.78, das Pfund zu $213.85 und den Euro zu einem Durchschnitt von $186.90.
Kunden der großen Versorgungsunternehmen Jamaikas stoßen bei der Suche nach Unterstützung weiterhin auf lange Wartezeiten und ungleichmäßige Hilfe, so die Mystery-Shopping-Umfrage 2025 des Office of Utilities Regulation. Interaktionen mit Jamaica Public Service, der National Water Commission, Digicel und Flow wiesen auf langsame Antwortzeiten, widersprüchliche Antworten auf grundlegende Fragen, unvollständige Informationen und unklare Eskalationswege in Callcentern, auf Websites und in sozialen Medien hin. Auf Basis von mehr als 430 Kundenkontakten stellte die OUR zudem fest, dass digitale Kanäle weiterhin hinterherhinken und viele Menschen bei komplexen Problemen persönliche Hilfe vorziehen. Die Regulierungsbehörde drängt die Anbieter, stärkere Servicestandards festzulegen, darunter maximale Wartezeiten, schnellere digitale Antworten und bessere Schulungen für das Frontpersonal.
Übernommen von Television Jamaica (Video) · ursprünglich veröffentlicht am .
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