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Ministerium weist Schulen an: Keine Abweisung wegen Anmeldegebühren
Jamaica Gleaner

Ministerium weist Schulen an: Keine Abweisung wegen Anmeldegebühren

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Schulverwaltungen in ganz Jamaica haben eine eindeutige Erinnerung vom Ministerium für Bildung, Fähigkeiten, Jugend und Information erhalten, dass kein Kind vom Lernen abgehalten werden darf, weil die Familie Anmelde- oder andere Schulgebühren nicht zahlen kann.

In einem Bulletin vom 30. Juni wies das Ministerium darauf hin, dass viele Haushalte mit Beginn des neuen Schuljahrs unter finanziellem Druck stehen. Es rief die Schulen auf, Anmeldekosten so gering wie möglich zu halten, damit die Kosten der Einschreibung nicht im Wege stehen.

"Kindern DARF kein Zugang verweigert werden, sie sollten die Anmeldeformulare zu minimalen Kosten erhalten und die Bezahlung von Nebenkosten zu einem späteren Zeitpunkt erlaubt bekommen", teilte das Ministerium mit.

Die Mitteilung stellte außerdem klar, dass von Schulen angebotene Sommerprogramme freiwillig sind und nicht als Voraussetzung für die Anmeldung auf der Sekundarstufe gelten dürfen. Haben Schülerinnen und Schüler bereits über das Primary Exit Profile (PEP) oder über das Transferverfahren einen Platz an einer weiterführenden Schule erhalten, dürfen Eltern nicht unter Druck gesetzt werden, ihr Kind in die Sommerschule zu schicken.

Das Ministerium erklärte, dass es weiterhin Sommerangebote zur Nachhilfe, zur Förderung und zum Kompetenzaufbau unterstützt, soweit Familien die Kosten tragen können. Es räumte ein, dass nicht jeder Haushalt diese Kosten decken kann. Wo Sommerkurse subventioniert oder kostenfrei angeboten werden, werden Eltern nachdrücklich aufgefordert, ihre Kinder anzumelden, damit sie sich auf die kommende Klassenstufe vorbereiten können.

Die Schulen wurden aufgefordert, die Regelung Eltern und Erziehungsberechtigten verständlich zu erläutern. Verwaltungen wurden außerdem ermutigt, praktische Wege zu finden, um Familien in Not zu helfen – etwa Ratenzahlungen, Gebührenerlasse in angemessenen Fällen, Zusammenarbeit mit Alumni-Netzwerken oder die Nutzung anderer verfügbarer Ressourcen.

"Schülerinnen und Schüler dürfen wegen Zahlungsunfähigkeit keinen Zugang zu ihrer Bildung verweigert bekommen", hieß es in dem Bulletin.

Das Ministerium erinnerte Schulleiter und andere Schulverantwortliche außerdem daran, dass sie im Rahmen des öffentlichen Bildungssystems der Regierung tätig sind und sich an die amtliche Politik und das nationale Recht halten müssen. Jede Schulregel, die in Widerspruch zu den Vorgaben des Ministeriums oder jamaikanischer Gesetze steht – einschließlich des Child Care and Protection Act –, ist unwirksam, selbst wenn der Schulrat sie genehmigt hat.

"Was in der Gesellschaft illegal ist, ist auch an Schulen illegal", sagte das Bildungsministerium.

Übernommen von Jamaica Gleaner · ursprünglich veröffentlicht am .

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